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WELS. Die Verantwortlichen sehen sich in dem Nachhaltigkeitskurs, den die eww seit vielen Jahren fährt, bestätigt. Das Unternehmen hat sich mit den eigenen Angeboten beschäftigt und sie auf den CO2-Fußabdruck überprüft.

Bgm. Andreas Rabl und Floran Niedersüß (Foto: Maringer)
Bgm. Andreas Rabl und Floran Niedersüß (Foto: Maringer)

Gemeinsam mit ClimatePartner hat eww den CO2-Fußabdruck seiner Versorgungsprodukte in den Jahren 2012, 2019 und 2022 gemessen. Beim Strom konnte der CO2-Ausstoß in diesem Zeitraum etwa durch den Neubau Kraftwerk Traunleiten um 77,5 Prozent reduziert werden.

Der CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde wurde durch den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen um 67,9 Prozent reduziert. Der durchschnittliche Welser Haushalt mit Fernwärme-Heizung hat seinen CO2-Fußabdruck im Bereich Energie um 59,7 Prozent gesenkt. Wer von Gas auf Fernwärme umgestiegen ist, hat seinen Fußabdruck im Bereich Energie um 81,1 Prozent gesenkt.

Fernwärme

„Die Abwärme der Welser Abfallverwertungsanlage steht uns in einer riesigen Menge zur Verfügung. Unser Plan ist es, so viele Welser Haushalte wie möglich an das Fernwärme-Netz anzuschließen. Es ist unsere Verantwortung, die Umwelt und das Klima für unsere Kinder gesund zu halten“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Andreas Rabl (FP). Das Netz wird weiter ausgebaut und das intensiv: „Ich danke allen Welsern für die Geduld, wenn sie vor einer Baustelle stehen. Aber wir sehen, dass unser nachhaltiger Kurs wirkt“, meint eww-Vorstand Florian Niedersüß.

Diese Überprüfung des Fußabdruckes will er fortsetzen. Auf den ersten Blick sieht man noch viele Möglichkeiten im Bereich Abwasseraufbereitung und Klärung hier tätig zu werden. Während in anderen Segmenten der CO2-Ausstoß stark sinkt, ist er hier gleich geblieben. Die eww Gruppe hat in ihrer Strategie „Grünes Wachstum“ die Nachhaltigkeit zu einem Kernwert gemacht, so die beiden.


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