Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WELS. Der österreichische Integrationsfonds hat im April den Segregationsbericht veröffentlicht. Basierend auf diesen Zahlen will die Stadt die Integrationsarbeit fortsetzen. Die gemeinsame Sprache Deutsch ist das Um und Auf.

Der österreichische Integrationsbericht. (Foto: Tips)
Der österreichische Integrationsbericht. (Foto: Tips)

„Wenn ich mir die Arbeitslosenzahlen ansehe und genau darauf blicke wo sie herkommen, dann fällt sofort auf. Wenn jemand schlecht Deutsch kann, dann ist er eher arbeitslos“, sagt FP-Bürgermeister Andreas Rabl. So betrug die Arbeitslosenquote der in Österreich Geborenen 9,1 Prozent, jene der im Ausland Geborenen 15,1 Prozent. Dabei haben Personen aus Fluchtherkunftsländern eine Arbeitslosenquote von 26,3 Prozent, aus Syrien 27,4 Prozent oder aus der Russischen Föderation (hauptsächlich Tschetschenen) 28,4 Prozent.

„Deutsch lernen ist unerlässlich“, legt FP-Integrationsreferent Gerhad Kroiß nach. Er verweist auf die Erfolge, seit es im Kindergarten mehr Sprachförderung gibt. Dies muss ausgeweitet werden. „Es braucht das verpflichtende zweite Kindergartenjahr“, ebenso wie eine Ausweitung der Deutschkurse in den Horten, aber auch bei Erwachsenen. Aus Sicht von Rabl und Kroiß müssen die Möglichkeiten, Asylwerber für gemeinnützige Hilfsarbeiten im kommunalen Bereich einzusetzen, ausgedehnt werden. „Es geht um eine gesetzliche Verpflichtung. VP-Landesrat Hattmannsdorfer hat dies vorgeschlagen. Das ist eine langjährige FP-Forderung. Man muss dies nur umsetzen wollen“, verlangt Rabl.

Gleichzeitig erklärt sich die Stadt bereit, sich als Modell-Region für „Integration ist Pflicht“ bereit zu stellen. Im Rahmen dieser Modellregion könnten verschiedene Integrationsansätze in einem kleineren urbanen Raum getestet und evaluiert werden, um sie in der Folge auf ganz Österreich auszurollen. Insbesondere die Bereiche Bildung, Sprachförderung und Arbeitsmarktintegration bieten sich dafür an, so Bürgermeister Rabl.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Netzwerk in Gunskirchen stärkt Gemeinderätinnen aus Wels-Land

Netzwerk in Gunskirchen stärkt Gemeinderätinnen aus Wels-Land

GUNSKIRCHEN. Wie viel muss man wissen, um sich in der Gemeindepolitik einzubringen? - Weniger, als viele glauben, meint Ursula Weber. Die Referentin ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Molto Luce feiert 45-Jahr-Jubiläum in Wels und Weißkirchen

Molto Luce feiert 45-Jahr-Jubiläum in Wels und Weißkirchen

WELS/WEISSKIRCHEN. 400 Fachbesucher tagsüber, 600 Festgäste am Abend: Der Welser Beleuchtungsspezialist Molto Luce feierte sein 45-jähriges ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Frau in der Wirtschaft feierte mit dem max.center 20 Jahre

Frau in der Wirtschaft feierte mit dem max.center 20 Jahre

WELS. Dass ein Einkaufszentrum mehr ist als die Summe seiner Geschäfte, haben die Mitglieder von Frau in der Wirtschaft bei ihrem Besuch im ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Welser Bürgermeister Andreas Rabl: Prozesse kann man immer verbessern

Welser Bürgermeister Andreas Rabl: "Prozesse kann man immer verbessern"

WELS. FP-Bürgermeister Andreas Rabl spricht über die anstehende Landesgartenschau, wie über Baustellenmanagement und die Freizeitmeile an ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Mehr Wohnraum in Buchkirchen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Mehr Wohnraum in Buchkirchen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

BUCHKIRCHEN. In Buchkirchen erweitert die LAWOG das Wohnangebot für ältere Menschen: Das bestehende Gebäude für „Betreubares Wohnen“ ...

Tips - total regionalAnzeige
Felix Fritsch wird Miteigentümer von Richter Pharma in Wels

Felix Fritsch wird Miteigentümer von Richter Pharma in Wels

WELS. Florian Fritsch, bisheriger Alleineigentümer von Richter Pharma, hat 30 Prozent seiner Anteile an seinen Sohn Felix Fritsch übertragen. ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Weitere Beiträge