Neukirchens Bürgermeister Andreas Obermayr ist „happy mit der Gemeinde“
NEUKIRCHEN BEI LAMBACH. In Neukirchen ist in den letzten Jahren mit großem finanziellem Aufwand der Gemeinde viel gebaut worden. Jetzt ist ein wenig Ruhe eingekehrt im Ort, aber trotzdem tut sich immer etwas, weiß Bürgermeister Andreas Obermayr zu berichten.

Ein gutes Gefühl gibt dem Bürgermeister die Fertigstellung des Hochbehälters und dessen Anschluss an die Wassergenossenschaft Markt Wimsbach. Aus dem gemeindeeigenen Brunnen werden rund zehn bis 20 Prozent Wasser zugespeist. Statt bisher 60 Kubikmeter kann die Gemeinde nun 250 Kubikmeter Wasser speichern und hat außerdem ein Notstromaggregat angekauft. „Dadurch hat sich die Löschwasserversorgung im Ort sehr verbessert“, ist Obermayr froh. Auch das Katastrophenvorsorgekonzept wird nun mit einer eigenen Fokusgruppe überarbeitet, damit man wieder am Stand der Zeit ist.
„Nicht um jeden Preis“
Was die Wohn-Situation in der 1.000-Seelen-Gemeinde angeht, so wurde 2016 das Sonnenfeld entwickelt und samt Spielplatz bebaut. Auch in der Klangstraße sind zwei Häuser mit 16 Wohnungen fertig und großteils schon vergeben. Weiters ist bereits ein Einfamilienhaus errichtet, zwei sollen noch folgen und auf vier Parzellen wären noch Doppelhäuser vorgesehen. Danach ist derzeit nichts in Planung, denn „man muss nicht um jeden Preis wachsen“, stellt der Bürgermeister klar.
Pause bei Investitionen
„Außerdem ist unser Kindergarten voll und auch die Volksschule, die wir gerade auf vier Klassen ausgebaut haben, wird bald wieder voll sein“, gibt der Bürgermeister zu bedenken, dass auch die Infrastruktur an ihre Grenzen stößt. Und aufgrund der vielen und großen Investitionen in den letzten Jahren heißt es jetzt einmal pausieren.
Was demnächst anstehen wird, ist eine Vereinheitlichung und Modernisierung der Ortsbeleuchtung. Während hier erst auf LED umgestellt werden muss, ist man beim Lernwerk am aktuellen Stand und hat bereits zwei E-Ladestationen errichtet.
„Auch im Betriebsbaugebiet tut sich einiges. Die Firma Agilox erweitert wieder mit Hallen und mir liegen zwei neue Projekte vor, die recht vielversprechend klingen“, freut sich der Bürgermeister über möglichen unternehmerischen Zuzug in seine Gemeinde.
Alles in allem ist Obermayr „extrem happy mit der Gemeinde. Es fühlt sich gut an, in der Gemeinde arbeiten zu dürfen“, sagt der gebürtige Neukirchner, der seit 2020 Ortschef ist. „Wir haben im Gemeinderat fraktionsübergreifend ein extrem gutes Einvernehmen und deshalb auch ein wirklich großes Dankeschön an alle, dass alles so friktionsfrei vonstatten geht“, ist der Bürgermeister begeistert.


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