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WELS. „Das Projekt muss uns gelingen. Es ist das wichtigste in den kommenden Jahren und öffnet die Stadt zur Traun“, sagt FP-Bürgermeister Andreas Rabl bei der Vorstellung des Vorentwurfes zum Volksgarten neu.

Der Vorentwurf für den Volksgarten Neu (Foto: Yewo Landscapes)
Der Vorentwurf für den Volksgarten Neu (Foto: Yewo Landscapes)

Viele Namen geisterten herum. „Es bleibt beim Namen Volksgarten“, erklärt FP-Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger. Der neue Volksgarten bekommt drei Zonen. Durch den Abriss der Messehallen entlang der Traun (im ersten Halbjahr 2025) öffnet sich das Areal zur Traun. Die erste Zone ist entlang des Flusses und ist quasi der Bewegungsraum. Rad- und Gehweg wird getrennt. Autos können nicht mehr durchfahren. Sitzbänke werden installiert und das Gelände wird terrassenförmig angelegt. Möglichkeiten für kleine Veranstaltungen sind geplant. In der von Bäumen umfassten Mitte als zweite Zone finden sich auf rund 16.000 Quadratmetern zwei große Spiel- und Sportlandschaften. Beim Messeteich wird eine Spiellandschaft rund um die Themen Natur und Wasser geschaffen. Südlich des noch zu errichtenden Parkplatzes beim Welios werden Sportflächen für verschiedenste Ballsportarten sowie Geräte für Eigengewichtsübungen („Calisthenics“) entstehen. Ein grünes Wohnzimmer wird schließlich die dritte Zone zwischen dem Volksgartenteich und der Gradieranlage. Dort wird der derzeitige Bestand mit seinen großen Bäumen mit fast 40.000 Quadratmetern offenen Rasen- und Wiesenflächen und rund 500 Baumneupflanzungen ergänzt.

Ein zweiter Teich wird auf der Liegewiese angelegt. Aber nicht zum Baden, sondern zum Verweilen, Faulenzen oder Freunde treffen. Zwischen Stadthalle und Traun wird die Volksgartenallee geschaffen. Beim Fluss wird ein kleiner Platz errichtet, quasi als Eingang zur Welser Bucht. Die Tiergartenallee soll den Norden des Areals mit dem Traunfluss verbinden. Östlich der Lokalbahn wird als Ausgangspunkt der neue Tiergartenplatz entstehen. Der Parkplatz hinter der Stadthalle bleibt, beim Welios werden Parkplätze geschaffen. Eine Autofahrt zum Welldorado durch den Park ist nicht mehr möglich. Für Veranstaltungen im Volksgarten neu sind ein Rundweg und ein eingezäunter Bereich mit mehreren Eingängen vorgesehen. In der Nacht wird dieser Bereich versperrt sein. Aber Gradierwerk und andere Plätze sind 24 Stunden zugänglich. 2025 beginnt der Abriss der Hallen. Dann wird entsiegelt und gebaut. Wenn die Stadt den Zuschlag für die Landesgartenschau 2027 erhält, wird sich im Detail noch einiges ändern. „Wenn wir sie nicht bekommen, dann sind wir Ende 2026 mit dem Jahrhundertprojekt fertig“. Die Kosten werden derzeit auf rund 15 Millionen für den Park sowie rund zehn Millionen für die Landesgartenschau geschätzt.


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