Teufelberger "better.collect": Den Kunststoffumreifungsbändern ein zweites Leben geben
WELS. Bei Verpackungen werden oft Kunststoffumreifungsbänder eingesetzt, die nach dem ersten Verwenden einfach entsorgt werden. „Mit unserem neuen Geschäftsfeld ,better.collect‘ geben wir den Bändern endlich ein zweites Leben“, so der Geschäftsführer von Teufelberger Strapping, Jürgen Scheiblehner.

Kunststoffumreifungsbänder sind wichtig, um Güter für den Transport zu verschließen, zu bündeln, zu sichern, zu komprimieren und zusammenzuhalten. Bei Umreifungsbändern handelt es sich also um die ressourcenschonendste Verpackungsvariante – höchste Sicherheit mit niedrigstem möglichen Materialeinsatz. Eine mehrmalige Verwendung der Bänder ist sicherheitstechnisch nicht möglich, da durch die Benutzung Spannung verloren geht und somit die Festhaltekraft nicht mehr sichergestellt werden kann. Weltweit fallen alljährlich mehr als eine Million Tonnen Abfall an Kunststoffumreifungsbändern an. Diese werden bis dato großteils verbrannt oder tausende Kilometer rund um den Globus verschifft. „Wir wollen einen wichtigen Beitrag leisten sowie eine Lösung für die Wiederverwendung unserer Produkte als Rohstoff finden. Am Ende des Tages geht es darum, eine gesamte Branche zu transformieren und zukunftsfähig zu machen“, sagt Scheiblehner. „Anstatt die Wegwerfgesellschaft zu fördern und ständig neue Produkte aus neuen Rohstoffen zu generieren, setzen wir auf das Sammeln und Recyceln unserer bestehenden Erzeugnisse.“
Das gesammelte Material dient so als wertvoller Rohstoff für die Produktion neuer Umreifungsbänder. Für eine reibungslose Umsetzung braucht es ein solides Netzwerk: Gemeinsam mit starken Partnern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche, wie zum Beispiel PreZero in Deutschland, können tausende Tonnen von gebrauchtem Umreifungsband aus Industrie und Gewerbe gesammelt und wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden.


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