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Fehlende Deutschkenntnisse bei Schülern: „Es braucht Sanktionen“

Gerald Nowak, 06.03.2026 08:51

WELS. Die Zahlen über die schlechten Deutschkenntnisse der Volksschüler in den Welser Pflichtschulen hallen immer noch nach. Die Freiheitlichen bleiben auf ihrem Standpunkt: „Es braucht Sanktionen“.

Bgm. Andreas Rabl, Labg. Thomas Dim und Vzbgm. Gerhard Kroiß (Foto: FP)
Bgm. Andreas Rabl, Labg. Thomas Dim und Vzbgm. Gerhard Kroiß (Foto: FP)

Landtagsklubobmann Thomas Dim war auf Bezirkstour in der Stadt. Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Rabl und Vizebürgermeister Gerhard Kroiß stand ein Besuch in einem Kindergarten und bei Resch&Frisch sowie der eww auf dem Programm.

Dim spricht vom Vorzeigeprojekt Wels. Was Integration anbelangt, sieht er das Deutschlernen als oberste Pflicht. Er fordert eine Ausweitung der Kindergartenpflicht auf drei Jahre bei mangelnden Deutschkenntnissen, verpflichtende Deutschkurse am Nachmittag und eine Sommerschule im August. Was bei den Stadtpolitikern auf offene Arme trifft: „In Wels wird gefördert, aber auch gefordert. Wir haben 50 Sprachpädagogen im Einsatz, Sprachstandsfeststellungen mit drei Jahren und eine Überprüfung des Fortschritts. Es gibt viele Maßnahmen und Kurse, um Deutsch zu lernen“, meint Kroiß. Die SPÖ will nur fordern, aber keine Maßnahmen bei Unwilligkeit setzen. „Bei vielen Gemeinderatsanträgen stimmen sie dagegen“, ergänzt Rabl. „Wenn Kinder nicht ausreichend Deutsch lernen, dann wird ihnen die Chance auf eine gute Ausbildung und Zukunft genommen. Deswegen braucht es die Sanktionen gegen Eltern, die sich nicht darum kümmern oder sogar verhindern, dass die Kinder Deutsch lernen.“ Vertragsstrafen sind jetzt in Wels möglich. Eine ist bereits in Vorbereitung. „Wir brauchen eine gesetzliche Grundlage. Bund und Land sind gefragt“, spielt Rabl den Ball weiter.


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