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WERNSTEIN AM INN. Die größte Baustelle der ÖBB-Infrastruktur AG in Oberösterreich befindet sich derzeit in Wernstein am Inn. Dort laufen derzeit die Arbeiten zum Umbau bzw. der Modernisierung des Bahnhofes auf Hochtouren. Insgesamt werden 43,9 Millionen Euro investiert.

Die Bauarbeiten in Wernstein sollen 2021 abgeschlossen werden. (Foto: ÖBB/Deopito)
Die Bauarbeiten in Wernstein sollen 2021 abgeschlossen werden. (Foto: ÖBB/Deopito)

Im Juli erreichten die Arbeiten ihren Höhepunkt: Über den Lindenbach in Wernstein wurde eine neue, 40 Meter lange und 2.500 Tonnen schwere Brücke gespannt, die in einem Stück neben der bestehenden, alten Brücke errichtet wurde und nun in ihre endgültige Lage eingeschoben wurde. ÖBB, Land OÖ und Gemeinde Wernstein investieren gemeinsam in die Modernisierung des Bahnhofes. Diese läuft von 2018 bis 2021. Es wird eine Haltestelle mit neuen Bahnsteigen und einem Personendurchgang errichtet. Durchgeführt werden die Arbeiten von der ÖBB-Infrastruktur AG. Mit dem Umbau des Bahnhofs Wernstein wird der letzte Teil des Ausbaus der Strecke Wels–Passau zur Hochleistungsstrecke abgeschlossen.

Barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen

In Wernstein wird eine neue, moderne Haltestelle errichtet, die näher am Ortszentrum angesiedelt wird. Bahnkunden werden in Zukunft unter anderem von barrierefrei erreichbaren Bahnsteigen und einem sicheren Zugang zum Zug profitieren. Ein Personendurchgang sorgt dafür, dass Bahnreisende nicht mehr die Gleise überqueren müssen, um den Zug zu erreichen. Gleichzeitig werden drei Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und als Ersatz Unterführungen errichtet. Für Straßenbenützer bedeutet das, dass es keine Wartezeiten mehr an Schranken gibt.

Sicherheit und Komfort

In Summe bedeutet der Umbau einen großen Qualitätssprung bei der Sicherheit und dem Komfort der Bahnbenützer und Verkehrsteilnehmer. Nach dem Einschub der Lindenbachbrücke ist die Errichtung der Haltestelle mit Personendurchgang sowie der Park & Ride-Anlage und der Lärmschutzwände am Bahnhof vorgesehen, was in zwei Etappen 2019/2020 erfolgt. Nach einer Eisenbahnkreuzung heuer im April werden nun zwei weitere aufgelassen.


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