Asylwerber: Über 100 Weyrer engagieren sich
WEYER. Im Quartier in der Waidhofnerstraße 1 wohnen seit einigen Wochen 38 Asylwerber. Die meisten kommen aus Syrien, eine Familie aus der Ukraine. An einer eingerichteten Plattform beteiligen sich bereits 105 Ehrenamtliche.

Unter den Asylwerbern finden sich mehrere Familien mit Kindergartenkindern beziehungsweise teils schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen sowie einige Einzelpersonen. Die Unterkunft in Weyer wird wie viele andere in Oberösterreich als Selbstversorgungsquartier geführt. Betreiber ist – wie in Großraming – die Familie Kaar; die Betreuung erfolgt durch eine Mitarbeiterin der Volkshilfe. Als Selbstversorger bestimmen die Bewohner ihren Speiseplan selbst, beim regelmäßigen Einkauf kommen sie mit den Einheimischen in Kontakt.
Viele Weyrer sind über die Plattform „Miteinander in Weyer“ für eine optimale Aufnahme der Menschen aus Kriegsgebieten engagiert. Sie arbeiten in sechs Gruppen sowie einer Koordinationsgruppe, um in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Begegnung, Bedürfnisse, Freizeit und Begleitung gezielt zu unterstützen. Alle Asylwerber haben bereits mit Deutschkursen begonnen. Diese werden auch in den Ferien abgehalten. Das Fahrrad ist das beliebteste Verkehrsmittel. Um die Sicherheit zu erhöhen, besuchte eine Gruppe bereits eine Lektion in Verkehrserziehung.
Zum beliebten Treffpunkt hat sich das Begegnungscafé entwickelt, das immer freitags von 16 bis 18 Uhr im alten Kindergarten stattfindet. Jeder ist eingeladen, die Asylwerber kennenzulernen.








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