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WEYER. Die enge und unübersichtliche Durchfahrt im Weyrer Ortskern beschäftigt die Marktgemeinde schon seit Jahrzehnten. 2012 beschloss die Landesregierung die Trasse für eine Umfahrung. Eine Kurz- und Langtunnellösung soll nun bald die ersehnte Entlastung bringen.

Foto: Konrad Neubauer
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42 Kilometer lang ist die B121 Weyerer Straße von der West-Autobahn nahe Amstetten bis Weyer. „Bis auf wenige Streckenabschnitte entspricht sie den Anforderungen des Straßenverkehrs. Einer der unzureichendsten Abschnitte ist in Weyer der Bereich Kerzenhaus bis Gärtnerei“, erklärt das Büro von Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner.

Die bestehende Straße dort auszubauen sei ohne drastischen Eingriff ins Ortsbild und ohne das Antasten denkmalgeschützter Objekte nicht zu bewerkstelligen - daher die geplante kleinräumige Umfahrung durch Tunnels. Neben weniger Lärm und Luftschadstoffen für die Bewohner, soll die Verlagerung des Durchzugsverkehrs auch mehr Sicherheit für die Fußgänger im Bereich Marktplatz/Unterer Markt bringen.

Wo die Trasse verlaufen wird

Die B121 in Fahrtrichtung Waidhofen soll künftig beim Innerberger Stadel nach rechts abschwenken. Beginnend im Bereich der ehemaligen alten Volksschule bzw. des Dienstleistungszentrums wird ein 65-Meter-Tunnel den Kirchberg unterqueren.

Für die Kreuzung mit der Hollensteinerstraße ist ein Kreisverkehr geplant. „Dann taucht die Fahrbahn unter die Erde ab in einen 612 Meter langen Tunnel, der zwischen der A1-Tankstelle und dem Uni-Markt wieder ans Tageslicht trifft und mit einem weiteren Kreisverkehr in die bestehende Bundesstraße einmündet“, so die Sachverständigen.

Baustart offen

Zu den nächsten Schritten des Projekts gehört u.a. die Objekt- und Grundeinlöse sowie die Erkundung des Untergrundes. Auch muss die Finanzierung der Baumaßnahme vom Landtag noch beschlossen werden.

Wann es schließlich losgehen kann, ist ungewiss: “Derzeitig liegen zahlreiche Umfahrungs-, Ausbau und Bestandsausbauprojekte in Oberösterreich vor, die auf Umsetzung warten“, so die zuständige Abteilung für Tunnel- und Straßenbau des Landes OÖ. “Einerseits können die Verfahrensdauern unterschiedliche Ausmaße annehmen, andererseits ist für die anstehenden Projekte auch das zu verhandelnde Budget von zentraler Bedeutung.“


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Gastuser
Gastuser
31.10.2017 19:40

Umfahrung???

Wer das glaubt wird selig!!!! In weyer herrscht dornröschenschlaf....