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WILHERING. Auch wenn der Fuchs im Frühjahr 25 junge Gansln gestohlen hat, tummeln sich am Hof von Lisa Aumayr und Klaus Mayr in Wilhering noch zahlreiche Schnattergänse auf der Weide.

Je älter die Gänse werden, desto geschwätziger werden sie. Foto: Tips
Je älter die Gänse werden, desto geschwätziger werden sie. Foto: Tips

100 Quadratmeter pro Gans sind Vorschrift, damit das Tier als Weidegans vermarktet werden darf. Etwa 60 Gänse mähen bei Klaus Mayr den Rasen. „Ich glaube, die Nachbarn sind schon sehr froh, wenn jetzt bald Ruhe einkehrt“, sagt er ehrlich.

Denn je älter die Gänse werden, desto lauter, geschwätziger und streitlustiger werden sie. Das hat mit der angehenden Geschlechtsreife zu tun. Die meisten der Tiere sind jetzt schon für Martini reserviert, aber nicht alle.

Wer schnell ist, kann sich noch eine regionale Gans von der Weide bei Klaus Mayr reservieren lassen (Kontakt: www.weidegans.at/regionales-gansl).

Ein halbes Jahr etwa sind die Tiere nun alt, geliefert wurden sie im Mai als Ein-Tages-Kücken. „Das ist die Zeit, wo man mit den Tieren am meisten Arbeit hat. Denn die Kücken müssen erst aufgepäppelt werden, brauchen 30 Grad unter der Wärmelampe und besondere Betreuung.“ 

Fuchs du hast die Gans gestohlen

Nach drei Wochen war die kritische Zeit längst vorbei, die Gänse durften zum ersten Mal ins Freie. „Zu dem Zeitpunkt waren sie noch total unerfahren und blauäugig. Der Fuchs hatte ein leichtes Spiel“, erinnert sich Mayr. Als er in der Früh in den Garten kam, lagen 20 seiner Junggänse tot auf der Weide, im Umkreis wurden noch Reste der anderen fünf gefunden.

„Ich glaube sogar, es waren vier oder fünf Füchse. Sie haben ein kleines Loch im Zaun vergrößert und sich Zutritt verschafft.“

Die nächste Kücken-Lieferung jedenfalls bekommt wieder eine große Graugans zum Schutz. „Die schafft es und macht einen ordentlichen Aufstand, die kann einen Fuchs vertreiben“, so Mayr.


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