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WINDHAAG. Eine Ausstellung in deutscher und tschechischer Sprache über die Schicksale jüdischer Teenager, die 1939 aus dem Protektorat Böhmen und Mähren nach Skandinavien flohen, findet von 3. Juni bis 22. Juli im Green Belt Center statt.
 
 

Das 275 Stunden andauernde Verhör von Eichmann wird inszeniert. Foto: Franz Froschauer
Das 275 Stunden andauernde Verhör von Eichmann wird inszeniert. Foto: Franz Froschauer

Sie wird am 3. Juni um 20 Uhr eröffnet und zeigt anhand von Foto- und Briefmaterial die Erinnerungen von 30 Zeitzeugen. Die Journalistin Judita Matyasova und ihr Team haben sich jahrelang mit den Lebensgeschichten dieser heute 90-Jährigen beschäftigt. Passend dazu wird am 6. Juni und 5. Juli jeweils um 20 Uhr im Green Belt Center der Dokumentarfilm Film „Into the North“ mit tschechischen Untertiteln gezeigt. Er handelt von einer Gruppe tschechischer Teenager, die sich 1993 alleine auf den Weg nach Norden aufmachten. Der Film stellt vier Zeitzeugen und ihre Pflegefamilien in Tschechien, Dänemark, Schweden und Israel vor.

Theater: „Eichmann“

Außerdem wird am 9. Juni um 20 Uhr und am 10. Juni um 10 Uhr (Schülervorstellung) im Mehrzwecksaal Windhaag das Theaterstücks „Eichmann“ gezeigt. Der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann wurde nach seiner Gefangennahme in Argentinien 1960 durch den israelischen Polizeihauptmann Avner Werner Less 275 Stunden lang verhört. Das Stück zeigt, wie und was Eichmann aussagt. Begleitet wird dies von einer Grupep Menschen, die chorisch das historische Gegengewicht verkörpern. Der Chor PregarTon begleitet dieses Stück in vielfacher Weise. Karteninfos und Vorverkauf: info@greenbeltcenter.eu, Tel. 07943/61383.


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