Eng miteinander verflochten
WOLFERN. Vertreter der Stadt Steyr sowie der sechs Umlandgemeinden haben sich in Wolfern zu einem Workshop getroffen, um über die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg zu sprechen.

Die Stadt Steyr und die sechs Umlandgemeinden Sierning, Garsten, St. Ulrich, Wolfern, Dietach und Aschach stellen einen kompakten Raum mit insgesamt mehr als 65.000 Einwohnern dar und sind eng miteinander verflochten. Um die zukünftigen Herausforderungen – etwa in der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, aber auch im Bereich der Daseinsvorsorge – optimal meistern zu können, ist ein gemeinsames Denken über die kommunalen Grenzen hinaus erforderlich.
Stadtregionales Forum
Aus diesem Grund ist die Stadt Steyr mit den sechs Umlandgemeinden eine Arbeitsgemeinschaft eingegangen, um gemeinsam an einer vorausschauenden, abgestimmten Raumplanung und Raumentwicklung zu arbeiten. Offizieller Startschuss dieser Zusammenarbeit war im Oktober 2016 mit der Gründung des Stadtregionalen Forums Steyr. Verantwortlich für die Betreuung ist das Regionalmanagement Oberösterreich (RMOÖ).
Geld von der EU
Dieser Schritt einer verstärkten Stadt-Umland-Kooperation lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Nicht nur, weil zahlreiche Themen eine gemeindeübergreifende Betrachtung erfordern, sondern auch finanziell: Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt dies aus dem aktuellen EU-Förderprogramm „Investition in Wachstum und Beschäftigung“ – kofinanziert durch das Land OÖ – mit einer Förderquote von 85 Prozent. Für nachfolgende Umsetzungsprojekte im Bereich der Nahmobilität und der Siedlungsoptimierung stehen für die Stadtregion Steyr alleine aus EU-Mitteln bis zu 600.000 Euro zur Verfügung.


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