Die Zwettler Museumsmontage im Sommer
ZWETTL. Während der Sommermonate wartet das Stadtmuseum Zwettl wieder mit vielen interessanten und lehrreichen Veranstaltungen auf. Denn Geschichte ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und nur wer die Geschichte kennt, kann aus ihr lernen, so das Leitmotiv des Stadtmuseums.

Am letzten Montag im Juli berichtet Thomas Hagmann über „50 Jahre Grenzkataster in Österreich“. Im Jahr 1817 legte Kaiser Franz I. mit der Unterzeichnung des Grundsteuerpatentes den Grundstein für die Einrichtung des Katasters in Österreich und in den Ländern der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie. Mit dem Vermessungsgesetz 1968 wurde schließlich die Möglichkeit geschaffen die Grundstücke dieses reinen Grundsteuerkatasters in den technisch und rechtlich hochwertigen Grenzkataster umzuwandeln und ihnen damit ein hohes Maß an Rechtsicherheit zu geben.
Uhrenindustrie im Waldviertel
Die vielfältige Entwicklung der Technik, sowie der Uhrenindustrie im Waldviertel und Schwarzwald sind Thema des Vortrags von Josef Göschl am 6. August, der sich selbst im Uhrenbau versuchte. Er zeigt seine selbstgebaute Räderuhr, ganz aus Holz gefertigt.
„Zwettl nach Noten“
Alexander Kastner musiziert, unterrichtet und veranstaltet seit mehr als 30 Jahren im Raum Zwettl. Am 13. August ist es Zeit für einen Rückblick: Ausgehend von der CD „Zwettl nach Noten“ aus dem Jahr 2000, bei der Alexander Kastner Projektleiter war, gibt dieser Vortrag einen Überblick aus der Sicht eines aktiven Musikers mit Rückblick aufs eigene Musizieren und viel mehr auf das der Kollegen aller Genres in „Zwettlensis“.
„Mühlenreiches Zwettl“
Interessierte begleiten Helmut Hahn am 20. August auf einen Streifzug durch die Geschichte der einstigen acht Zwettler Mühlen und Müllerzunft. Abgerundet wird der Vortrag mit Auszügen aus der Geschichte rund um die (Frei-)Höfe von Zwettl, in denen meist wohlhabende und auch einflussreiche Menschen wohnten.
Heiligenfiguren
In ihrem Vortrag am 27. August berichtet Claudia Gundacker-Khollar über „Heiligenfiguren und Objekte der Volksfrömmigkeit im Stadtmuseum Zwettl“, erzählt aus dem Leben der Heiligen und beschreibt, wodurch die Heiligenfiguren identifizierbar sind.


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