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RUDMANNS. Es ist der 6. November 2018, ein ungewöhnlich warmer Herbsttag, eigentlich viel zu warm für diese Arbeit, meint Josef Ploner, Fischmeister des Stiftes Zwettl. Die Rede ist vom Abfischen, heute ist der Rudmannser Teich an der Reihe.

  1 / 7   Mit einem Netz werden die Fische ans Ufer gebracht, eine anstrengende, kräftezehrende Arbeit. Fotos: KaVo

Ist dieser gut gefüllt, dauert das Auslassen desselben etwa sieben Wochen, heuer war der Wasserstand ein niedriger, was auch beim Abfischen selbst nicht ideal ist, wie Ploner informiert.

Die Ausbeute wiederum scheint gut zu sein, auch vom Krankheiten oder Räubern blieben die Fische heuer weitestgehend verschont. Mit Netzen werden sie ans Ufer gezogen, kommen dann in Bottiche und werden in die Hänger gewogen. Von dort geht es „nach Hause“, nach Stift Zwettl in die Hälteranlage.

Jedes Jahr werden rund 20.000 Kilogramm an Fisch, darunter überwiegend Karpfen, aber auch Hecht, Zander, Schleien oder Wels, aus dem Rudmannser Teich entnommen, der mit 40 Hektar zu den größten im Stift Zwettler Revier zählt. Und jedes Jahr ist auch eine Klasse der HLUW Yspertal zur Stelle, um mitzuhelfen.

Hochbetrieb bis Weihnachten

Insgesamt bewirtschaftet Fischmeister Josef Ploner 15 Teiche mit einer beachtlichen Fläche von insgesamt 90 Hektar. „Vom Besetzen der Teiche mit der Brut bis zum Verkauf des küchenfertigen Filets erledige ich praktisch alles“, lacht Ploner. Vor allem rund und um Weihnachten herrscht in Stift Zwettl Hochbetrieb, die Fische werden je nach Bedarf frisch für den Verkauf zubereitet, ausgenommen, filetiert, geschröpft, geräuchert.


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