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BEZIRK ZWETTL. Ostern als Kind ist ein besonderes Erlebnis. Man glaubt noch an den Osterhasen, sucht Nesterl mit den köstlichen  Schokoladehasen und bunt gefärbten Eiern. Tips hat Leser befragt, was das schönste Oster-Erlebnis war.

Die Fastenzeit hat ihr Ende und der Osterhase bringt Ostereier. Foto: Duet PandG/Shutterstock.com
Die Fastenzeit hat ihr Ende und der Osterhase bringt Ostereier. Foto: Duet PandG/Shutterstock.com

Monika Schiller, Obernondorf

» Als Kind war es für mich etwas Besonderes, das Geweihte zu essen. Die Eierschalen hat man nicht wegwerfen dürfen, sondern im Ofen verbrannt, weil es eben geweiht war. Sehr schön war für mich auch, mit meinen eigenen Kindern die Eier zu färben und den Kindern beim Nesterl suchen zuzuschauen.«

Manfred Hinterndorfer, Frankenreith

» In der Karwoche hat es einmal geschneit, als ich „Ratscherbua“ war. Am Vortag war noch alles grün, den Schnee hat keiner erwartet. Das war für mich frühmorgens dann so schön, mit der „Ratschen“ und meinem Hund Tasso durch den Schnee in Frankenreith zu stapfen.«

Michaela Mikesch, Zwettl

» Ich habe als fünfjähriges Kind lebende Kaninchen bekommen und darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut. Mein Vater hat in den letzten Jahren statt den Ostereiern Geselchetes und Hartwürste auf Sträucher gehängt -  alternativ statt der Ostereiersuche.«

Martin Bussecker, Zwettl

» Wir sind eine kleine Familie und haben deswegen nicht groß gefeiert. An was ich mich noch gut erinnern kann, ist, dass das Osternesterl gleich in der Früh im Bett gelegen hat. Um die Geleeeier, die wir als „Ratscherbuam“ bekommen haben, haben wir gestritten, wer sie nimmt. Die wollte nämlich keiner haben.«

Gottfried Rainel, Schwarzenau

» Das Gründonnerstagssingen in der Pfarre, wo ich aufgewachsen bin, war für mich am schönsten. Da wurden mit Mikros moderne geistliche Lieder gesungen und A-capella gestaltet. Das war eine über Jahre erprobte Truppe und es war immer schön, mit diesen diese Feier zu begehen.«

Catherine Penz-Gieorgijewski, Antenfeinhöfen

» Mit meinen drei Söhnen war ich in Malta beim Osterfest. Beeindruckend war die Darstellung der Ostergeschichte in Form von Gemälden aus gefärbtem Reis, Teigwaren oder Salz. Am Abend gab es landestypische Osterleckereien wie gefüllte Pastizzi oder mit Orangen gesüßte Kwarezimal-Plätzchen.«


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