ZWETTL. Eine mündliche Verhandlung ist über die Umweltverträglichkeitsprüfung der Umfahrung Großglobnitz-Kleinpoppen geplant. „Die Umfahrung Großglobnitz-Kleinpoppen zielt auf ein Mehr an Lebensqualität, Sicherheit und Wirtschaftskraft ab. Sie soll eine ortsdurchfahrtsfreie Verbindung von Zwettl nach Vitis schaffen“, sagt dazu NÖ Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP).

„Das Projekt reiht sich damit nahtlos in die Verbesserungen der Straßeninfrastruktur im Waldviertel ein, wenn man etwa an die Umfahrung Zwettl denkt. Mit der öffentlichen Verhandlung erreicht das Genehmigungsverfahren einen vorläufigen Höhepunkt“, so Schleritzko. Nach aktuellen wird das Projekt insgesamt etwa 60 Millionen Euro kosten. Die Umfahrung soll eine Länge von 8,5 Kilometern haben und wird nach den Planungen zehn Brückenbauwerke umfassen. Dadurch sollen Orte wie Großglobnitz, Kleinotten, Mayerhöfen, Niederglobnitz, Wolfenstein und Kleinpoppen durch ein entsprechendes Fahrverbot gerade vom LKW-Durchzugsverkehr entlastet werden. Die notwendigen Pläne wurden bereits erstellt und 2018 zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht. Seitdem prüfen die Sachverständigen und die Behörde das Projekt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden