Zwettl: OÖVV reagiert auf Kritik
ZWETTL. Nach der Kritik der SPÖ Zwettl, der OÖVV habe die Öffi-Fahrer während dem Schneechaos nicht ausreichend informiert, nimmt nun der Oberösterreichische Verkehrsverbund selbst Stellung.

In einer Stellungnahme wehrt sich der OÖVV gegen die Vorwürfe aus Zwettl, da man sehr wohl Maßnahmen ergriffen habe, um die Nutzer zu informieren. Zur Erinnerung: Die SPÖ Zwettl kritisierte, dass am betroffenen Wochenende weder die Hotline noch die Fahrplaninformation der Bundesbusse (ÖBB) besetzt gewesen sein soll. Auch auf deren Internetseiten soll es laut dem Vorsitzenden Herbert Enzenhofer keine Infos über den Ausfall gegeben haben.
Dem widerspricht nun der OÖVV: „Auf unserer Homepage gab es einen eigenen Beitrag, in dem den Fahrgästen erklärt wurde, wo sie aktuelle Informationen erhalten – die entsprechenden Unterseiten waren darin verlinkt. Zudem gibt es auf unserer Homepage zentral oben rechts den Punkt „Verkehrshinweise“. Dort waren alle Ausfälle und Behinderungen aufgrund der aktuellen Schneesituation zusammengefasst. Diese Hinweise wurden auch am Wochenende aktualisiert.“
Weiters habe man Behinderungen und Straßensperren, die vom Land Oberösterreich bekannt gegeben wurden, auf der Homepage angeführt. Auch das Call Center und das Kundencenter seien über die Verkehrssituation informiert gewesen. Diese hätten daher auch Auskunft geben können.
„In unserer Verkehrsauskunft auf der Homepage und in der OÖVV Info App waren die Ausfälle und Behinderungen direkt bei der vom Fahrgast gesuchten Verbindung als Verkehrsmeldung angeführt. Über unsere Vorgehensweise haben wir auch die Medien informiert“, heißt es vom OÖVV weiters.


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