Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ZWETTL AN DER RODL/HELLMONSÖDT. Geht es nach der SPÖ in Zwettl an der Rodl, so werden bei der nächsten Gemeinderats-Sitzung „gravierende Entscheidungen“ für die Zukunft der Gemeinden Hellmonsödt und Zwettl an der Rodl getroffen.

Herbert Enzenhofer erwartet eine deutliche Reduktion der Bearbeitungszeiten. Foto: Karin Hofbauer
Herbert Enzenhofer erwartet eine deutliche Reduktion der Bearbeitungszeiten. Foto: Karin Hofbauer

Am Donnerstag, 6. Februar findet in Zwettl an der Rodl die nächste Sitzung des dortigen Gemeinderates statt. Bei dieser wird auch die Verwaltungsgemeinschaft zwischen den Gemeinden Zwettl und Hellmonsödt auf der Tagesordnung stehen. So sollen unter dem Titel „Vereinbarung über Bildung der Verwaltungsgemeinschaft – Dienstpostenplan“ in dieser Sitzung wichtige Beschlüsse gefasst werden.

In der Verwaltungskooperation gehe es unter anderem darum, dass die Mitarbeiter zwar die Angestellten der jeweiligen Gemeinde bleiben, sie aber für beide tätig sind. Daraus würden sich größere Abteilungen ergeben, die auch Spezialisierungen und Vertretungen in Urlaubs- und Krankheitsfällen ermöglichen.

„Durch die dadurch mögliche Steigerung der Qualität ist auch eine deutliche Reduktion der Bearbeitungszeiten zu erwarten“, sagt etwa der Zwettler SP-Vorsitzende Herbert Enzenhofer. Hinzu kommt, dass die beiden Gemeinden durch die Zusammenarbeit gemeinsam mehr als 4.500 Einwohner zählen. Das bedeute, dass der Verwaltungskooperation laut den Vorgaben des Landes Oberösterreich mehr Personal zustehe. Damit man an den beiden Standorten dann auch effizient und sinnvoll zusammenarbeiten kann, sei es laut der SPÖ außerdem wichtig, an beiden Orten mit innovativer EDV zu arbeiten. So sollen Akten nur elektronisch zwischen den Gemeinden pendeln – nicht die Mitarbeiter oder die Bürger.

Bürgerservice bleibt

Trotz der Kooperation werde sich nichts an den Standorten der Bürgerservices ändern. Diese würden an beiden Orten bestehen bleiben. Bei speziellen Anliegen könne man sich nach wie vor einen Termin mit dem Bearbeiter vereinbaren. Laut der Aussendung der SPÖ soll es außerdem möglich werden, per Video Kontakt aufzunehmen.

Amtsleiter gesucht

Gestartet wird die Kooperation am 1. Juli. An diesem Tag sollen dann auch der neue Amtsleiter sowie ein zusätzlicher Mitarbeiter den Dienst antreten. Die Amtsleiter-Stelle soll laut SPÖ sofort ausgeschrieben werden. Im März soll es dann zur Vergabe der Stelle kommen. Ferdinand Schoissengeier wird bis Februar 2021 die Amtsleitung der beiden Gemeinden ausüben. Der zusätzliche Mitarbeiter für die Bauabteilung wird vorerst intern gesucht.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden