14.000 Besucher haben "aufgehOHRcht"
REGION ASTEG. Vier Tage lang, von 11. bis 14. Juni 2015 wurde die Kleinregion ASTEG rund um die Gemeinden Allentsteig, Schwarzenau, Echsenbach und Göpfritz an der Wild zum Zentrum der Volksmusik in Niederösterreich. Insgesamt 14.000 Besucher erlebten an diesem Tagen die reichhaltige Palette von Volkskultur - von Musik, Tanz und Symposium bis hin zu Schulprojekten und natürlich guter Unterhaltung, das Programm bot für jeden Gast und Geschmack das Richtige.

Und die Bilanz von „aufhOHRchen“ kann sich sehen lassen: 1.400 Mitwirkende, 80 Musikgruppen, Chöre, Vokalensembles, Blasmusikkapellen und 17 Volkstanzgruppen in 50 Teilveranstaltungen an mehr als 30 Spielorten versprühten in der Region Energie und Lebensfreude. Es war ein Begegnungsfest für Alt und Jung, für Hobbymusikanten und Profimusiker. „Der große Erfolg des Festivals liegt in der Begegnung von bekannten und beliebten Größen der Volksmusik mit der örtlichen Kulturszene. Die Einbindung der regionalen Vereine und Aktiven in das Festival stärken den Gemeinschaftssinn und den Zusammenhalt und geben der Region Identität und Nachhaltigkeit“, freut sich Festivalleiterin und Volkskultur-Chefin Dorothea Draxler gemeinsam mit den ASTEG-Bürgermeistern Manfred Zipfinger (Allentsteig), Karl Elsigan (Schwarzenau), Josef Baireder (Echsenbach) und Franz Gressl (Göpfritz an der Wild) über die positive Rezeption des Festivals.AuftaktsymposiumBereits die Auftaktveranstaltung am Donnerstag, das Symposium rund um das Thema Kartoffel und die Regionalität von Nahrungsmittel lockte zahlreiches Publikum an. Im Rahmen des Symposiums stellte Bürgermeister Josef Baireder auch das neue Konzept der Waldviertler Knödelregion vor. Dem beliebten Schmankerl soll zukünftig in all seinen Variationen noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Bühne frei für Junge MusiktalenteIm Zuge der Veranstaltung „Mit allen Sinnen“ zeigten die jungen Künstler aus dem Landeskindergarten Echsenbach, der Landessonderschule Allentsteig, sowie aus den Volksschulen Allentsteig, Echsenbach, Göpfritz an der Wild und Schwarzenau ihre Begeisterung für Volksmusik und Volkstanz. Als Höhepunkt bildeten die rund 300 Kinder und Schüler einen gemeinsamen Chor und stimmten das populäre Waldviertler Heimatlied „O Hergott i hätt a Gebitt“ an. In mehreren Konzerten bewies auch der Musikschulschulverband Vitis an den ASTEG-Standorten sein musikalisches Können. Ramsch & RosenEin Höhepunkt des Festivals war das umjubelte Freitagabend Konzert mit den grandiosen Ensembles Ramsch & Rosen und Federspiel, die traditionelle Volksmusik völlig unverkrampft neu interpretierten und ohne Berührungsängste bekannte Melodien bearbeiteten, darüber improvisierten und in einem ganz spezifischen Sound neu erklingen ließen. Die Tanzgruppe taktvoll ergänzte das Programm mit choreografierten Volkstänzen. Vokale Begegnung und WirtshausmusikEine stimmgewaltige vokale Begegnung leitete den Samstagnachmittag ein. Chöre und Gesangsensembles aus der Region gaben Kostproben aus dem reichen Schatz an niederösterreichischen Volksliedern. Eine besondere Attraktion stellten das Platzkonzert der Militärmusik Niederösterreich und das 34. Waldviertler Volkstanzfest der Landjugend dar. Die beiden Veranstaltungen stehen stellvertretend für die Breite und Vielfalt des volkskulturellen Angebots. Der Samstagabend stand im Zeichen der Wirtshausmusik. Fünfzehn Gaststätten in allen vier Gemeinden machten ihr Lokal zur Bühne für Musikanten und luden bei gemütlicher Atmosphäre nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitsingen und Mittanzen ein.Miteinander aufhOHRchenBeim Frühschoppen mit anschließendem großen Abschlussfest miteinander aufhOHRchen am Sonntagnachmittag ließen noch einmal Blasmusikkapellen, Chöre, Volkstanzgruppen und Instrumentalensembles Allentsteig, Schwarzenau, Echsenbach und Göpfritz an der Wild erklingen und sorgten für eine großartige Stimmung.


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