Großer Minitag mit vielen Ministranten aus dem Bezirk Zwettl
SEITENSTETTEN. Seit 1997 wird er veranstaltet, der Minitag der Katholischen Jungschar - die Kindergroßveranstaltung mit den meisten Teilnehmern in der Diözese St. Pölten. Auch heuer strömten über 2.000 Ministranten aus 140 Pfarren am Pfingstdienstag ins Stift Seitenstetten, darunter auch viele aus dem Bezirk Zwettl.

Kinder und Jugendliche aus den Pfarren Groß Gerungs, Pfarrverband Grafenschlag - Waldhausen, Grainbrunn, Grießbach, Schwarzenau, Grosshaselbach, Göpfritz an der Wild, Kirchberg an der Wild, Langschlag, Arbesbach und Altmelon ließen sich diesen Tag nicht entgehen.
Insgesamt verteilten die Organisatoren am Minitag 2018 rund 2.500 Portionen Gemüse-Lasagne als Mittagessen, dazu flossen einige hundert Liter Fruchtsaft. Rund 130 ehrenamtliche Mitarbeiter trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Ein besonders beeindruckendes Bild zeigte die bunte Kinderschar mit ihren Ministrantengewändern und den stolz getragenen Taferln und Transparenten der jeweiligen Pfarre.
Spiel, Sport, Spaß
Beim umfangreichen Programm mit 80 Workshops zu Spiel, Kreativität und Sport wurde der Gemeinschaftsgedanke gestärkt. Geboten wurde unter anderem eine Wasserrutsche, Riesenluftburgen, eine Foto-Box, Slackline, verschiedenste Bastelworkshops, Führungen und vieles mehr. Auch heuer waren spezielle Angebote für alle Ministranten über 13 Jahre dabei.
Da der Katholischen Jungschar der Nachhaltigkeits-Gedanke besonders wichtig ist, wurde der Minitag heuer erstmals als zertifiziertes Green-Event durchgeführt.
Als Höhepunkt des Tages feierte Abt Petrus Pilsinger mit den Kindern und Jugendlichen einen Gottesdienst unter freiem Himmel im Stiftshof.
Weihbischof Leichtfried besuchte die Ministranten
Am Nachmittag besuchte Weihbischof Anton Leichtfried die Ministranten und kam mit ihnen bei einem kleinen Rundgang durch das Stiftsgelände ins Gespräch.
„Fixpunkt für viele Ministrantengruppen“
Die Ministranten-Pastoral ist der Katholischen Jungschar ein besonderes Anliegen. Ulrich Schilling, Leiter des Bereichs Kinder und Jugend der Pastoralen Diensten der Diözese, streicht diese Bedeutung hervor: „Wir sind sehr stolz auf die ehrenamtliche Arbeit tausender Buben und Mädchen jahrein, jahraus in ihren Pfarren – sehen sie aber gleichzeitig als Ansporn, besondere Veranstaltungen und Angebote zu setzen. So ist der Minitag mittlerweile ein Fixpunkt für viele Ministrantengruppen der Diözese geworden.“
Die beiden Jungschar-Vorsitzenden der Diözese St. Pölten, Nikolaus Hofer und Samuel Ziselsberger, sind sich einig: „Dass sich so viele Mitarbeiter Zeit für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung nehmen, zeigt den Stellenwert des Ministrantendienstes in der Kirche.“


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