Zukünftige Nutzung von "Sonnentor-Haus" in Zwettler Landstraße noch unklar
ZWETTL. Die Gerüchteküche brodelt rund um das Haus in der Zwettler Landstraße 53, seitdem Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann es vor fünf Jahren kaufte. Nun wird ab 29. Mai wieder am jahrhundertealten Gebäude – das voller historischer Schätze steckt – gearbeitet. Die zukünftige Nutzung ist aber noch unklar.

„Wir haben das Gebäude von einem Sachverständigen für erhaltenswerte Bausubstanz überprüfen lassen. Dabei wurde festgestellt, dass das Haus voller historischer Schätze steckt“, freut sich Johannes Gutmann. Bei der Begutachtung wurde ein gotisches Gewölbe erkannt, aus dem späten 14. Jahrhundert, historische Türblätter mit Türstöcken, Beschlägen und dergleichen. Diese mittelalterliche Bausubstanz soll soweit wie möglich bewahrt und restauriert werden, weshalb die jüngeren Gebäudeteile, die sich in überwiegend ruinösen Zustand befinden, Stück für Stück abgetragen werden müssen. Der Vorsprung der Stadtmauer mit seinem Zinnenkranz, wird vom Efeu, der das uralte Gemäuer angreift, befreit und renoviert.
Zukünftige Nutzung noch unklar
Was mit dem Haus in Zukunft passieren wird, ist noch unklar. „Im Moment möchte ich das Grundstück herrichten und den historischen Altbestand für die Zukunft konservieren, damit dann, wenn etwas passiert, es gleich passieren kann. Das kann aber noch Jahre dauern. Derzeit liegt der Fokus auf dem Ausbau des Firmenstandorts in Sprögnitz. Den alten Mauern wird“s egal sein“, scherzt Gutmann.


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