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Tag 6: Lissabon, 1. Tag

Günther Franz, 16.10.2019 , 4020 Linz, 4morebüro

Lissabon: Altes und Neues

Nach der Zeitumstellung (andere Zeitzone) empfängt uns der Sonnenaufgang im Hafen von Lissabon. Unser Schiff wird hier betankt.

Mit dem Hop on hop off Bus fahren wir zuerst Richtung Stadtteil Belem, unter der "Brücke des 25. April" hindurch (von gleicher Firma wie die Golden Gate Bridge in San Franzisco erbaut, schaut ähnlich aus). Bei der Rückfahrt erblicken wir einige große, neue Gebäude am Tejo-Ufer, ein Kloster, vor dem schon viele Touristen auf Einlass warten, ebenso schöne Gartenanlagen am Tejo-Ufer. Das entschädigt dann doch etwas für den ersten Blick auf die Stadt im Hafen, der eher enttäuschend war: Abrisstätigkeiten, Baukräne, ...

Dann fahren wir weiter mit dem Bus durch die Stadt und sehen von der 50 Meter breiten Prachtstraße bis hin zu sehr schmalen Straßen, durch die nur eine Straßenbahn bzw. ein schmaler Citybus Platz finden, große Unterschiede. Im oberen Teil der Stadt steigen wir aus, wo unendlich viele Bars und kleine Geschäfte mit landestypischen Produkten und Spezialitäten die Stadtviertel bereichern. Einzigartig ist in Europa ist, dass in Lissabon nach wie vor Kacheln für die Fassadendekorationen der Häuser verwendet werden. Von einer Aussichtsplattform bietet sich ein wunderschöner Blick über die Stadt, den Hafen und den Fluss Tejo, der in Spanien entspringt, rund 1100 Kilometer lang ist und in Lissabon in den Atlantik mündet.

Die Portugiesen verzieren die die Plätze und Gehsteige der Stadt mit Pflastersteinen mit schmuckvollen Mustern aus Kalkstein (weiß) und Basalt (schwarz). Schwarz/weiß findet sich auch im Lissaboner Stadtwappen.

Nahe der Burg hörten wir Musik und fanden ums nächste Eck herum ein Haus mit zwei Balkonen, auf denen live musiziert wurde. Von oben hing ein geschmückter Kübel herunter, in den nicht nur wir einige Münzen reinwarfen.

Zu Abend haben wir wieder köstlich im Schiffsrestaurant gegessen – heute wieder mit Showeinlage der Kellner, anschließend gab´s keine Show im Theater, weil schon während unseres Abendessens dort eine Karnevals-Show stattfand, die sich dann im Atrium fortsetzte.


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