2019.06.30 Priesterweihe P. Leopold Jürgen Baumberger Stift Wilten

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  • Erstellt von: Ludwig Hinterplattner
  • Datum: 30.06.2019
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INFO:

Angekommen im Heilberuf Gottes (siehe Homepage stift-wilten.at und stift-wilten.at/de/galerie/fotos-nach-jahr.php Text: Reinhold Sigl  und Fotos: Reinhold Sigl und Hermine Bös)

Der gebürtige Steyrer studierte zunächst Pharmazie und ergriff nun den "Heilberuf Gottes". 

Bischof Hermann Glettler sagte bei der Priesterweihe von D. Leopold Baumberger, er begebe sich mit der Weihe in den "Heilberuf Gottes". Jesus, der Heiland, habe Menschen von allen möglichen Krankheiten geheilt, wobei sein primäres Interesse immer an der Heilung des ganzen Menschen gelegen habe. Der Primizspruch von D. Leopold - "Bete zu Gott, denn Er heilt!" (Sir 38,9b) - weise deutlich auf Gott als den Urquell menschlichen Heilwerdens und Heilsseins hin, so Glettler. Auch seine Diplomarbeit habe der Weihekandidat zum Thema der therapeutischen Wirksamkeit von Gebet und Spiritualität verfasst, "es steht dahinter also mit Sicherheit deine persönliche Glaubenserfahrung, aber auch deine Gewissheit, dass du in Zukunft bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen auf den eigentlichen Arzt setzen kannst", erklärte der Innsbrucker Bischof: "Jesus ist der Arzt und Apotheker deines Vertrauens!" Er forderte den Neupriester auf, die Sakramente als "Geschenke des Heilwerdens" zu feiern. Diese seien nicht Gesten der Belohnung, "sondern Trost- und Kraftquellen für alle, die unterwegs sind - oft mühsam und erschöpft", wie Glettler hinwies. 

D. Leopold Jürgen Baumberger OPraem wurde 1987 in Steyr (OÖ) geboren. Nach dem Studium der Pharmazie in Graz trat er zunächst in das Linzer Priesterseminar ein, während des Theologiestudiums in Innsbruck führte ihn sein Weg in das Stift Wilten. Dort feierte er im November 2018 die Ewige Profess, im März wurde er im Innsbrucker Dom zum Diakon geweiht. D. Leopold absolviert derzeit das Pastoraljahr im Seelsorgeraum Zams-Zammerberg-Schönwies. Nach seiner Priesterweihe wird er als Kooperator in den Wiltener Stiftspfarren des Sellraintales seine erste Stelle als Priester antreten.

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