Traditionelle Hochzeit in Afrika hautnah miterlebt

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  • Erstellt von: Martina Ebner
  • Datum: 01.03.2020
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BEZIRK VÖCKLABRUCK/GMUNDEN. Anfang Jänner ist Sandra Zeilinger (27) zu einer Weltreise aufgebrochen. Sie wird regelmäßig von ihren Abenteuern berichten und Fotos schicken ... Die ausgebildete Mechatronikerin kündigte ihren Job in Timelkam, gab ihre Wohnung auf und verkaufte ihr Auto. Ihr Reise startete mit einem One-way-ticket nach Tansania.

Nun schreibt sie: "Bin noch immer an der Schule in Kibwigwa, in etwa drei Wochen geht es weiter in die Killimanjaro-Region. Danach ist mal Relaxing auf Sansibar angesagt."

Hochzeit miterlebt

Zeilinger hat mittlerweile auch eine traditionelle Hochzeit in Afrika hautnah miterlebt: "Das Ganze ist aufgeteilt auf zwei Tage. Am ersten ist das 'Send-off', die Braut wird verabschiedet von der Familie, Geschenke für die bevorstehende Zeit werden tanzend überreicht. Der zweite Tag: die Hochzeit in der Kirche. Danach ein Zusammenkommen organisiert von der Familie des Bräutigams. Erneutes Überreichen von Geschenken natürlich alles mit üblichem Hüftschwung und jubelnd. Die Menschen haben getanzt, gelacht, gefeiert und alle waren sehr glücklich. Übliche Geschenke sind verschiedene Stoffe, um sich Kleider schneidern zu lassen, Kübel in verschiedenen Größen, die verwendet werden, um Wasser aufzubewahren, das vom Fluss geholt wird oder wo Regenwasser aufgefangen wird. Auch eine Kuh wurde übergeben! Alle waren begeistert über meine Abwesenheit und ich wurde sehr miteinbezogen, als wäre ich ein Teil der Familie. Es war wunderbar."

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