Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Rappolz 666 – Eastern Edition 2017

Tips Logo Daniel Schmidt, 25.04.2017 , 3844 Waldkirchen

RAPPOLZ. 55 Teams erlebten - teilweise bereits zum wiederholten Male - im Dynamite Tours Offroad Park bei Rappolz im nördlichen Waldviertel eine unvergessliche Zeit. Genau gesagt, unvergessliche 666 Minuten, die alles bieten, was man nur im Motorsport erleben kann - und das für die kleine Börse. Action, jede Menge Spaß und Dramatik wie im Langstreckensport üblich - dies alles am Dynamite Tours Areal beim ersten "Rappolz 666" des Jahres 2017.

Das Rennen

Die Anreise erfolgte bereits am Freitag, und für die drei Teams aus Deutschland dauerte diese sogar über zehn Stunden, doch der Ruf von "Rappolz 666" hallt bereits über die Grenzen, wenngleich der größte Teil der 55 genannten Teams sich aus der Region rekrutiert.

Die Fahrzeuge entsprachen bei der Abnahme, besonderes Augenmerk wurde auf die Sicherheit gelegt. So ist der Innenraum durch einen eingebauten Käfig zu sichern, um dem Fahrer größtmöglichen Schutz bei Unfällen zu bieten. Die Fahrzeuge waren schräg zur Strecke aufgefädelt, und der Grid war bis kurz vor dem Start mit Freunden, Zusehern und Fotografen gefüllt. Das Adrenalin schwängerte die Luft, und irgendwie konnte man sich als Gleicher unter Gleichen fühlen.

Als die Startfahrer auf der Vis á vis-Seite Aufstellung nahmen und die Anhänger den Grid verließen, wurde die Anspannung merkbar. Um exakt 9 Uhr erfolgte der Startschuss für "Rappolz 666". Die Fahrer stürmten zu den Boliden, und nun folgten 666 Minuten, die den Geist von Rappolz ausmachen. Es wurde gepusht, geschraubt - mitunter geflucht - aber die Boliden wurden wird zusammengeflickt und jedes Team mit der Fortdauer des Rennens von Einzelpersonen zu einem Ganzen verschmolzen.

Extreme Bedingungen

Reifenschäden machten den Anfang der Boxenbesuche, und im Laufe des Rennens wurden die Crews in der Boxengasse mit Fahrwerksschäden jeglicher Art -Dreieckslenker gebrochen, verbogen ausgerissen - Dämpfer ausgerissen - Stabilisatoren verformt - Halterungen abgerissen. Aber auch die Motoren klagten über mangelnde Kühlung - im Speziellen nach Berührungen feindlicher Art oder aber auch nach dem harten Kuss der Betonwandabsperrung. Alles wurde wieder fahrbar gemacht und zurück auf die Strecke im Dynamite Tours Areal gebracht.

Nach den Emotionen der Startphase brauchte man über weite Strecken eine klare Strategie - Fahrerwechsel, Tankstops und konstante Rundenzeiten - wobei die Strecke in den Brems- und Beschleunigungspassagen ruppig wurde, ehe in der Schlussphase nochmals der Adrenalinpegel nach oben knallte. Jetzt waren viele Autos schon deutlich gezeichnet und wurden mit viel Geschick im Rennen gehalten, um die Platzierung nicht zu verlieren, und nach genau 666 Minuten, um 20:06 Uhr wurde der Sieger unter Feuerwerksbeleuchtung auf der Ziellinie abgewunken.

Ergebnisse

Das Team Scheu Racing  - die Sieger der Weltpremiere des "Rappolz 666" im Jahre 2016 - hatten sich als Wiederholungstäter deklariert und brachte seinen Honda Civic mit der Startnummer 666 als Erster über die Ziellinie. Das Team Scheu Racing (Scheu Florian, Scheu Bianca, Scheu Clodia, Scheu Reiner, Rosenberg Dirk und Scheu Uwe) strahlte vor Freude: "Der Wagen war optimal vorbereitet, es gab keine technischen Pannen, und die Strecke zeigte sich in einem prima Zustand - als jahrelanger Autocrosser bin ich von Rappolz 666 begeistert", gab der Teamleader Scheu Florian nach dem Zieleinlauf zu Protokoll.

Teams aus dem W4

Das beste Team aus dem Bezirk Waidhofen waren die Kautzener Benzinbrüder (Daniel Samm, Andreas Badek, Daniel Fröhlich, Georg Strohmayr, Sascha Fröhlich, Jürgen Strohmayr), die den 6. Gesamtrang belegten.

Den Bezirk Horn vertrat am besten das Team Ass Monkey Garage (Nico Schönhacker, Daniel Haberl, Michael Mann, Christoph Hofer) am 7. Gesamtrang.

Die Kohlen aus  dem Feuer für den Bezirk Gmünd holten am fünften Gesamtrang das Team Langegger´s Spritti´s 1 (Patrick Weißbuch, Andreas Kohl, Rene Strakö, Dominik Reutterer).

Oberösterreicher holten Rang2

Bestes Team aus Oberösterreich wurde das Team Racing Team Licht  & Planung am zweiten Gesamtrang mit Christian Lindinger, Alexander Schaidt, Johann Mittermayer, Ernst Exl.

Die Fahnen für Gloggnitz hielten die Oimjogln am dritten Rang hoch (Harald Loibl, Matthias Pallenes, Mario Schreiber, Werner Wendel und Martin Wendel).

Das beste Damenteam waren die Crazy Girls, sie erreichten den 26. Gesamtrang. Hinter dem Volant waren Martina Stark, Anita Kammerländer, Dani Lechner, Edith Kristament, Doris Brenner, Julia Bittermann und Kathi Müller.

Das Team von Dynamite Tours hat sich zum Ziel gesetzt, Motorsport leistbar zu machen - das Produkt "Rappolz 666" ist der beste Beweis dafür. 2017 werden noch zwei "Rappolz 666" stattfinden - aber man kann sich auch den wohl schönsten Männerspielplatz mieten oder den betriebseigenen Fuhrpark im Offroadgelände bewegen.

Für das zweite "Rappolz 666", welches  am 5. August 2017 stattfindet, ist die Nennung ab 25. April 2017, ab 16:00 Uhr möglich, die 55 Startplätze sind schnell vergriffen. Das Saisonfinale wird noch am 28. Oktober 2017 gefahren.

Weitere Infos unter www.rappolz666.at oder www.dynamitetours.at


119 Bilder

Sieger: Das Team Scheu Racing (Scheu Florian, Scheu Bianca, Scheu Clodia, Scheu Reiner, Rosenberg Dirk und Scheu Uwe) – Anreise über 800 km.
Zweiter: Das Team Racing Team Licht & Planung am zweiten Gesamtrang mit Christian Lindinger, Alexander Schaidt, Johann Mittermayer, Ernst Exl.
Dritter: Die Oimjogln am dritten Rang: Harald Loibl, Matthias Pallenes, Mario Schreiber, Werner Wendel und Martin Wendel aus Gloggnitz.
Bestes Damenteam: Die Crazy Girls, sie erreichten den 26. Gesamtrang. Hinter dem Volant waren Martina Stark, Anita Kammerländer, Dani Lechner, Edith Kristament, Doris Brenner, Julia Bittermann und Kathi Müller.
Beste Gmünder: Am fünften Gesamtrang das Team Langegger´s Spritti´s 1 (Patrick Weißbuch, Andreas Kohl, Rene Strakö, Dominik Reutterer).
Beste Horner: Das Team Ass Monkey Garage (Nico Schönhacker, Daniel Haberl, Michael Mann, Christoph Hofer) am 7. Gesamtrang.
Beste Waidhofener: Die Kautzener Benzinbrüder (Daniel Samm, Andreas Badek, Daniel Fröhlich, Georg Strohmayr, Sascha Fröhlich, Jürgen Strohmayr), die den 6. Gesamtrang belegten.
Bild 8
Bild 9
Bild 10
Bild 11
Bild 12
Bild 13
Bild 14
Bild 15
Bild 16
Bild 17
Bild 18
Bild 19
Bild 20
Bild 21
Bild 22
Bild 23
Bild 24
Bild 25
Bild 26
Bild 27
Bild 28
Bild 29
Bild 30
Bild 31
Bild 32
Bild 33
Bild 34
Bild 35
Bild 36
Bild 37
Bild 38
Bild 39
Bild 40
Bild 41
Bild 42
Bild 43
Bild 44
Bild 45
Bild 46
Bild 47
Bild 48
Bild 49
Bild 50
Bild 51
Bild 52
Bild 53
Bild 54
Bild 55
Bild 56
Bild 57
Bild 58
Bild 59
Bild 60
Bild 61
Bild 62
Bild 63
Bild 64
Bild 65
Bild 66
Bild 67
Bild 68
Bild 69
Bild 70
Bild 71
Bild 72
Bild 73
Bild 74
Bild 75
Bild 76
Bild 77
Bild 78
Bild 79
Bild 80
Bild 81
Bild 82
Bild 83
Bild 84
Bild 85
Bild 86
Bild 87
Bild 88
Bild 89
Bild 90
Bild 91
Bild 92
Bild 93
Bild 94
Bild 95
Bild 96
Bild 97
Bild 98
Bild 99
Bild 100
Bild 101
Bild 102
Bild 103
Bild 104
Bild 105
Bild 106
Bild 107
Bild 108
Bild 109
Bild 110
Bild 111
Bild 112
Bild 113
Bild 114
Bild 115
Bild 116
Bild 117
Bild 118
Bild 119