OÖ. Wenn viele Pools gleichzeitig befüllt werden, kann die Trinkwasserversorgung an ihre Grenzen geraten.

Werden viele Pools im Frühjahr gleichzeitig sommerfit gemacht, so werden diese meist stoßartig befüllt und die Wasserentnahme steigt dabei sprunghaft an. Die Folge kann ein Druckabfall im Leitungsnetz sein. Bei kleineren Wasserversorgern besteht im Extremfall sogar die Gefahr, dass Wasserspeicher leerlaufen und die Versorgung zeitweise ausfallen kann. Mit folgenden einfachen Maßnahmen lässt sich die Situation jedoch deutlich entschärfen:
Private Poolbesitzer sollten sich bei ihrem Wasserversorger über mögliche Vorgaben informieren (z B. Poolfüllkalender).
Für die Befüllung des Pools ist ausschließlich der Hausanschluss zu verwenden.
Die Befüllung sollte nach Möglichkeit nachts erfolgen, wenn der Gesamtverbrauch geringer ist.
„Diese Maßnahmen sind zwar nicht für alle Wasserversorger relevant, aber für die Wasserversorger, die es trifft, sind es geeignete Mittel diesen Entnahmestoß zu koordinieren bzw. besser bewältigen zu können. Es sind kleine Schritte mit großer Wirkung. Denn nur wenn die Entnahme kontrolliert erfolgt, bleibt die Versorgung stabil“, sagt der Vizepräsident der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) Nikolaus Sauer, Sprecher der Wasserversorger.










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