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AICHKIRCHEN. In den Werkräumen der Volksschule wird in diesen Wochen intensiv kreativ gearbeitet. Das besondere Projekt: Jeder der zwölf Schüler der dritten und vierten Klasse arbeitet unter Anleitung von Georg Haider und Karl Groiß an einer eigenen Krippe.

  1 / 4   Der Schüler Michael Achleitner bei der Arbeit, angeleitet von Georg Haider (hinten) und Karl Groiß (r.) vom Verein Krippenfreunde Hausruck Geboltskirchen. Foto: Pupeter

Mit der Idee zu dem Projekt mit den Schülern ist der Obmann der Krippenfreunde Hausruck Geboltskirchen Karl Groiß an Aichkirchens Altbürgermeister Georg Haider herangetreten. Die Herren kennen sich schon, seit Haider 1995 selbst in der Landeskrippenbauschule Geboltskirchen den Krippenbau gelernt hat. In jedem Haushalt soll eine Krippe stehen, das ist der Wunsch des Vereines. Wöchentlich werden zwei Unterrichtsstunden für den Bau der Krippen aufgewendet. „Die Kinder haben viel Freude bei der Arbeit und das Basteln trägt zur Entwicklung ihrer motorischen Fähigkeiten bei“, kann Georg Haider erzählen, der selbst nicht nur schon mehrere Krippen gebaut hat, sondern auch Mesner und Seniorenbund-Obmann ist.

Die beiden Krippenbau-Experten bereiten die Werkstunden vor, leiten die Kinder an und helfen tatkräftig mit. „Jede Krippe ist einzigartig“, ist Haider begeistert darüber, wie viel Talent in den Buben und Mädchen steckt. Noch einzigartiger werden die Krippen dann nach Fertigstellung, denn die Figuren dürfen sich die Familien individuell dazukaufen. Stößt das Projekt weiterhin auf Interesse, soll es in zwei Jahren wiederholt werden.

Bis zum Naschmarkt der Pfarre sollen die Krippen fertig sein und dann gesegnet werden. Auch bei der traditionellen Ausstellung der Landeskrippenbauschule (8. bis 10. Dezember, Volksschule Geboltskirchen) sollen die Kunstwerke ausgestellt werden.


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