Margret Bilger trifft auf Angela Berger: Frauenpower in der Kunsthalle
AIGEN-SCHLÄGL. Passend zum heutigen Internationalen Frauentag am 8. März rückt auch die Frühjahrsausstellung in der Kunsthalle Frauen in der Kunst in den Mittelpunkt: Zu sehen sind Werke von Angela Berger und auch von Margret Bilger, die teilweise noch nie gezeigt wurden.

Margret Bilger, die sich mit ihren Holzrissen in der Kunstgeschichte einen Namen gemacht hat, lebte von 1904 bis 1971 in Taufkirchen an der Pram. Dort ist auch Angela Berger erstmals mit ihren Werken und überhaupt mit künstlerischen Bildern in Berührung gekommen. „Die Bilger-Bilder waren für mich als Kind faszinierend und haben mich geprägt. Diese könnte ich heute noch auswendig zeichnen“, sagt sie.
In der Kunsthalle in Aigen-Schlägl sind ab Freitag Leihgaben aus dem Bilger-Museum in Taufkirchen zu sehen. Ebenso wie Werke, die zum Teil noch nie gezeigt wurden. „Eine ehemalige Lehrerin aus Julbach war eine Bekannte von Margret Bilger und hat ihr einige Originale abgekauft. Diese gehören jetzt meinem Verwandten Christoph Pröll, der sie für die Ausstellung der Kunsthalle zur Verfügung stellt“, berichtet Angela Berger und ergänzt: „Es wird eine wirklich sehenswerte Ausstellung.“
Weiwagschroa singt, Gü liest
Berger selbst zeigt neue Bilder, die sich mit dem Frau sein beschäftigen. Außerdem liest Günter „Gü“ Wolkerstorfer Texte zum Thema.
Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von der Gruppe Weiwagschroa, die sich extra für diesen Abend wieder vereinen.
Termin:
Freitag, 10. März, 19 Uhr
Kunsthalle Mühlviertel, Aigen-Schlägl
Die Ausstellung ist bis Ende Juni zu sehen, Anmeldung unter Tel. 0664/170 2964.


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