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BEZIRK ROHRBACH. Das soziale Wohl der Menschen im Bezirk ist den Jugendlichen nicht egal: Das bewiesen sie mit ihrem Einsatz bei der Sozialaktion 72 Stunden ohne Kompromiss, bei der 84 Jugendliche mit anpackten und insgesamt sechs Projekte realisierten.
 

  1 / 18   Die in die Jahre gekommene Kapelle in Aigen-Schlägl wurde im Zuge von 72 Stunden renoviert. Foto: KJ ROM

In verschiedensten Institutionen und Einrichtungen wurde gewerkt, bis jedes einzelne Projekt mit Erfolg und zur Zufriedenheit aller Beteiligten in der begrenzten Zeit fertiggestellt wurde. „Wenn man nach den 72 Stunden in die Gesichter der Jugendlichen blickt und ein breites Lächeln und Freudentränen sieht, dann weiß man, dass dieses Sozialprojekt ein Herzensanliegen ist“, freut sich Nicki Leitenmüller,  Regionskoordinatorin der Katholischen Jugend. Von Anfang an standen Eifer, Fleiß und Begeisterung ganz oben bei den Jugendlichen, die bei ihrer Arbeit neue Talente entdeckten und teilweise auch über sich hinausgewachsen sind. Dementsprechend fielen auch die Rückmeldungen nur positiv aus: „Unsere Erwartungen haben sich erfüllt. Man blüht richtig auf, wenn man anderen helfen kann“, sind sich etwa Anja und Victoria einig.

Im Zeichen der Vielfalt

Die verwirklichten Projekte waren vielfältig: In Aigen-Schlägl wurde die Kapelle in der Krumauerstraße gemeinsam mit Anrainern,  vier jungen Asylwerbern und unter Anleitung von Handwerkern aus dem Ort renoviert; in Sarleinsbach entstand ein Vielfaltsplätzchen; das große Hofeingangstor von Arcus-Wohnheims St. Vinzenz in Gollner (Rohrbach-Berg) erstrahlt dank der Schlägler Bioschüler in nagelneuem Glanz; für Asylwerber wurden Hochbeete gebaut sowie eine Werkbank für die Kindergartenkinder aus Ulrichsberg; und der schon bekannte Zamkema.Ball wurde von einer Gruppe perfekt organisiert.

Letzterer war eines der Highlights während der 72 Stunden: Mehr als 180 Besucher mit und ohne Beeinträchtigung, Zuagroaste und Dosige trudelten am Freitag Abend im Vereinshaus in Aigen-Schlägl ein. Sie alle haben miteinander gefeiert, getanzt und gelacht. „Ein Ball der Extraklasse und mit einem Mehrwert, der für alle in bleibender Erinnerung sein wird“, ist Leitenmüller überzeugt. Für Stimmung und Spaß auf der Tanzfläche sorgte die junge Mühlviertler Band „Saugeiger“, die gratis für das Organisationsteam spielte.

Neben Nicki Leitenmüller nahmen sich Stefanie Poxrucker, Alexandra Berger, Anna Bräuer, Severin Falkinger und Wolfgang Thaller um die Projektsuche, -koordination, und -durchführung an.


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