Eine neue Pforte für das Stift Schlägl
AIGEN-SCHLÄGL. Pünktlich zum Todestag seines Gründers Kalhoch von Falkenstein am Sonntag feierte das Stift Schlägl den Auftakt zu seinem 800. Jubiläumsjahr. Die neue Stiftspforte und die neue Kapelle des Seminarzentrums wurden gesegnet.

„Wenn die Zisterzienser erfolgreich gewesen wären, die Kalhoch von Falkenstein ursprünglich geholt hatte, hätten wir das Jubiläum schon 2004 feiern können. Doch die Prämonstratenser fanden einen besseren Platz für die Kirche und das Konvent und bauten in mühsamer Kleinarbeit das Stift auf. Sie sind damit tief in der Region verwurzelt“, machte Generalabt Jos Wouters einen kleinen historischen Abstecher in die Gesichte des Klosters, ehe er und die vielen extra angereisten Mitbrüder aus ganz Europa und natürlich dem Stift selbst zur neuen Stiftspforte schritten, um sie mit dem Segen von oben zu eröffnen.
Verwoben mit der Landesgartenschau
Diese wird künftig als Rezeption für die Besucher des Stiftes dienen und auch einen Klosterladen beherbergen. Diesen wird man umso mehr benötigen, als im nächsten Jahr das Kloster eng in die Landesgartenschau Bio.Garten.Eden eingebunden sein wird. Auch das Seminarzentrum bekam eine neue Kapelle. Dort können sich die Besucher für ruhige Andachtsminuten zurückziehen.


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