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ALBERNDORF. Aus den vielen Ideen, die im laufenden Agenda 21-Prozess von den Bürgern eingebracht wurden, geht es nun bei acht Projekten in Richtung Umsetzung. Ziel des Agenda 21-Prozesses und der ersten Umsetzungsprojekte ist die Steigerung der Lebensqualität in Alberndorf.

Wie bei der Gruppe „Gut versorgt in Alberndorf“ wirken viele Alberndorfer an der Verbesserung der Lebensqualität mit. Foto: Siegmar Leitl

Von der Initiative „Sauberes Alberndorf“, welche Maßnahmen gegen Vermüllung am Straßenrand in den Fokus rückt, bis zur Vernetzung unter den Alberndorfer Unternehmern reicht die Palette an Themen, die bei der Projektwerkstatt #Zukunft 4211 bearbeitet wurden. So beschäftigten sich weitere Gruppen damit, wie die Nahversorgung erhalten und gesichert werden oder wie ein besseres Miteinander von Neuzugezogenen und Alteingesessenen Alberndorfern gelingen kann. Schon vor Weihnachten in Angriff genommen wurde eine Begehung des Ortszentrums. Ziel war es, hier jene Stellen zu erheben, die ein Problem im Sinne der Barrierefreiheit darstellen. Gemeinsam mit dem Gemeinderat wird nun an der Verbesserung dieser gearbeitet.

Orientierungshilfe für Gemeinderat

Wiederum ein anderes Team kümmert sich um die Bedürfnisse der Jugendlichen der Gemeinde und will gemeinsam mit ihnen Lösungen für einen eigenen Jugendtreff erarbeiten. Auch im Bereich Verkehr und Mobilität wurde an Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Verkehrsverbindungen oder der Schaffung sicherer Radwege, insbesondere für Kinder, gearbeitet. Einen eigenen Schwerpunkt bekommt das Thema Verbesserung der Kommunikation und Information, insbesondere mit Neubürgern. Dazu wird im April 2020 ein eigener Bürgerrat stattfinden. Zufällig ausgewählte Gemeindebürger werden hierzu eingeladen, ihre Lösungsvorschläge einzubringen. Neben den Umsetzungsprojekten wird in den nächsten Wochen ebenso intensiv an der Fertigstellung des Alberndorfer Zukunftsprofiles gearbeitet. „Gemeinsam mit den Bürgern stecken wir mit diesem überparteilichen Prozess den Rahmen dafür ab, wohin sich Alberndorf zukünftig entwickeln soll. Das Zukunftsprofil dient dem Gemeinderat als Orientierungshilfe für die Arbeit der nächsten Jahre,“ erklärt Bürgermeister Martin Tanzer, der sich auch besonders über die zahlreichen Engagierten freut, die an den ersten Umsetzungsschritten mitwirken.

Weitere Informationen

Für alle, die Interesse haben, sich noch bei dem einen oder anderen Thema einzubringen, steht am Gemeindeamt Andreas Burgstaller unter 07235/7155-15 oder unter burgstaller@alberndorf.ooe.gv.at als Ansprechperson zur Verfügung. Unterstützt wird die Gemeinde in diesem Agenda 21-Prozess von den Begleitern Katharina Dessl und Siegmar Leitl, sowie von Regionalmanagerin Christine Rehberger (Regionalmanagement OÖ GmbH). Weitere Informationen unter : www.alberndorf.at/Leben_in_Alberndorf/Zukunft_4211


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