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Johanna Rohregger: seit 20 Jahren eine erfolgreiche Künstlerin des Diakoniewerks

Online Redaktion, 26.12.2018 09:13

ALBERNDORF/GALLNEUKIRCHEN. Johanna Rohregger ist seit fast 20 Jahren eine der erfolgreichsten Künstler im Atelier des Diakoniewerks Gallneukirchen. Die Bilder der Alberndorferin wurden bereits vielfach ausgestellt und finden sich auf vielen Produkten und sogar auf Türen wieder.

  1 / 3   Die Bilder der Alberndorferin Johanna Rohregger haben eine sehr expressive Farbgebung. Sie zeichnet besonders gerne Tier-Serien. Fotos: Diakoniewerk

Bereits im Volksschulalter hat Rohregger ihre Liebe zur Kunst entdeckt. Sie hat eine Vorliebe für Tiermotive und bringt diese mit einer sehr expressiven Farbgebung aufs Papier. „Johanna arbeitet sehr gerne an Tier-Serien. Vor allem ihre Schweine- und ihre Affen-Serie ist mir noch gut in Erinnerung“, sagt Natalia Müller, Mitarbeiterin der Kunstwerkstatt im Diakoniewerk. „Wenn Johanna am Malen und Zeichnen ist, dann ist sie ganz konzentriert und lässt sich nicht davon abbringen. Sie hat auch eine sehr gute Beo­bachtungsgabe.“

Oil-Stick Bilder und Druck

Neben den kräftigen Oil-Stick-Bildern beschäftigt sie sich auch viel mit Drucken. Zwischendurch malt Rohregger auch gerne Landschaftsbilder oder Porträts. Sie ist eine der erfolgreichsten Künstler des Ateliers. Ihre Bilder wurden unter anderem bereits bei der Landesgartenschau in Vöcklabruck, in der Landesgalerie des Landesgerichts Linz, im Haus der Kunst in München und in der Galerie de La Tour in Klagenfurt ausgestellt. Derzeit sind ihre Bilder im Strabag Haus in Wien zu sehen. Auch für ihre Schwester, sie betreibt einen Bio-Bauernhof in Alberndorf, hat Johanna ­Rohreg­ger bereits Motive für ein Geschenkpapier und für ein Tee-Etikett gestaltet. „Das macht mich sehr stolz“, sagt Rohregger, die mit Freude ihre Werke herzeigt. Ihre Motive finden sich auch auf vielen Produkten des Diakoniewerks, wie Weihnachtskarten, T-Shirts, Taschen und Polster oder auf einer Tür wieder.

„Spannend zu beobachten“

Im Atelier des Diakoniewerks arbeiten insgesamt 16 Künstler. „Sie leisten tolle Arbeit und wir versuchen ihre Werke auch öffentlich zugänglich zu machen“, sagt Müller. Sie selbst hat Kunst studiert und arbeitet seit sieben Jahren im Diakoniewerk. „Ich sehe mich als Assistentin der Künstler. Sie arbeiten sehr selbstständig. Es ist sehr spannend zuzuschauen, und zu sehen, wie unterschiedlich die Herangehensweisen sind.“


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