Mühlenakademie Waldviertel: Zu Gast in der Eberl Mühle
THAUA. Zu Gast in der Eberl Mühle: Elf Interessierte besuchten im Rahmen der Mühlenakademie Waldviertel Ende Juni die Mühle in Thaua, Besitzer Walter Eberl lud gleich zu Beginn des Moduls zu einem Rundgang ein. Heute wird die stillgelegte Sägemühle für Energiegewinnung durch Photovoltaik genutzt.

„Viele stillgelegte Mühlen werden heute anders genutzt, wie zum Beispiel für Kunst und Kultur, für Beherbergungen und Seminare, als Mietwohnungen oder als Betriebsgelände“, so Walter Eberl bei seinen Ausführungen. „Ich bin in der Mühle aufgewachsen und ich war immer bemüht die Mühle zu erhalten. Als das Mühlenwesen nicht mehr rentabel war, suchte ich nach alternativen Nutzungsformen und bin auf die Energienutzung durch Photovoltaik und Wasserkraft sehr stolz.“
Über die Mühlenakademie
Die Mühlenakademie umfasst sechs Module in sechs Mühlen im östlichen Waldviertel. Veranstalter ist der Verein LEADER-Region Kamptal. Teilnehmende werden über die Mühlen-Geschichte, Architektur und Technik unterschiedlichster Mühlen wie Getreide-, Öl-, Wasser- und Windmühlen informiert. Neben den fachkundigen Referenten sind vor allem auch die unterschiedlichen Ausbildungsorte von größtem Interesse, wie zum Beispiel die stillgelegte Erlinger Mühle in Plank, die Mantler Getreide-Mühle in Rosenburg, die Retzer Windmühle, sowie die Gilli Mühle in Eggenburg.
Eine Teilnehmende: „Ich besuche die ganze Ausbildung und interessiere mich speziell für die Besichtigung der unterschiedlichen Mühlen. Heute ist es eine still gelegte Sägemühle, beim letzten Mal besuchten wir die gut erhaltene Retzer Windmühle. Seid die Ausbildung begonnen hat, sehe ich die Mühlen aus einem anderen Blickwinkel und verstehe jetzt wie Mühlen funktionieren und was sich früher in und um die Mühlen abgespielt hat.“


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