Einblick in die Welt der Biopflanzerl beim Jungpflanzenfest der Familie Mayr-Lamm in Allhaming
ALLHAMING. Am 27. und 28. April öffnen Margit und Josef Mayr-Lamm wieder die Pforten ihres Biobetriebs. Beim Jungpflanzenfest gibt es eine bunte Auswahl an Pflanzerln sowie Mittagessen und Kuchen.

Am Biobetrieb Fairleben werden bewusst ausschließlich samenfeste Sorten verwendet. Das Saatgut kann jeder selbst weitervermehren – im Gegensatz zu Hybridsaatgut, das immer wieder nachgekauft werden muss.
Bei dieser Vermehrung von Saatgut am Hof Jahr für Jahr findet durch Selektion auch eine Weiterentwicklung der einzelnen Sorten statt. So werden Samen nicht beliebig genommen, sondern nur von den gesündesten und robustesten Pflanzen mit den schönsten und geschmackvollsten Früchten. Durch diese Auswahl verbessern sich die Sorten Jahr für Jahr.
Wissensaustausch
„Für den Austausch und die Weiterbildung rund um die richtige Selektion sind wir seit zehn Jahren in der „Arbeitsgruppe Bauernparadeiser“, die der Verein Arche Noah in Schiltern gegründet hat.
Das Ziel ist der Wissensaustausch zwischen Theorie und Praxis. Mitglieder sind der Verband Bio Austria, einige Bundeslehranstalten für Gartenbau, die Universität für Bodenkultur und circa zehn Vielfaltsbauern aus ganz Österreich“, sagt Margit Mayr-Lamm.
Kreuzungen fordern heraus
Sie ergänzt: „All unsere Gäste am Hof bekommen die beste Auswahl der Sorten, die wir über die Jahre selektiert haben.“ Das Kreuzen zweier Pflanzen für neue Sorten ist besonders schwierig. Familie Mayr-Lamm arbeitet derzeit an einer neuen Linie der klassischen Salatparadeiser. Ziel ist eine Sorte, die geschmackvolle, große Früchte hervorbringt und die im Freiland ohne Dach gute Erträge bringt.


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