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Regionales Superfood aus dem ehemaligen Mostkeller: Landwirte-Paar verwöhnt mit Bio-Austernpilzen Feinschmecker

Markus Hochgatterer, 23.04.2019 11:50

ST.GEORGEN AN DER GUSEN. Auch wenn man es zu dieser Jahreszeit noch nicht erwarten würde, findet im Mühlviertel bereits die erste Pilzernte statt. Möglich machte dies ein findiges Landwirte-Paar.

Früher wurde am Mosberger-Hof Fleisch, Most und Schnaps hergestellt. Das Landwirte-Paar Markus und Julia Scharner beschreitet nun neue Wege. Foto: Peter Herzog

Markus und Julia Scharner bauten am Mosberger-Hof den ehemaligen Mostkeller zur Pilzmanufaktur um und züchten dort seit Februar Bio-Austernpilze auf reinem Stroh. Traditionsbewusstsein und der Wunsch, den landwirtschaftlichen Familienbetrieb fortzuführen, haben die beiden Absolventen der Universität für Bodenkultur zu diesem Projekt motiviert.

Geheimtipp für Feinschmecker

„Austernpilze sind ein Geheimtipp unter Feinschmeckern. Der hohe Gehalt an essentiellen Aminosäuren, Vitamin D und Mineralstoffen machen die Pilzköpfe zum regionalen Superfood“, erklären die Jungunternehmer.In der Mosberger Pilzmanufaktur werden die Austernpilze artgerecht gehalten. Denn es ist das ganze Jahr über kühl und feucht – genau so, wie es die edlen Pilze lieben. Vermarktet werden die Pilze über ausgewählte Bioläden und die gehobene Gastronomie oder als Pesto weiterveredelt.

Nachhaltige Wirtschaftsweise

Die Produktion von Kulturspeisepilzen ist im Vergleich zu anderen Lebensmitteln besonders ressourcenschonend und erfolgt ausschließlich in biologischer Wirtschaftsweise. Das ausgelaugte Stroh wird nach der Produktion dem Boden wieder als organischer Dünger zugeführt oder kompostiert. „Wir denken in Kreisläufen und übernehmen mit unserem Projekt auch Verantwortung für zukünftige Generationen“, erklären die beiden Betriebsgründer.


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Marty Bauer
Marty Bauer
25.04.2019 23:33

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel! Ich muss gestehen, dass ich bereits gehört hatte, dass man Austernpilze auch als Superfood sehen kann. Allerdings wusste ich nicht die Gründe dafür. Wobei es beispielsweise beim Vitamin D so ist, dass man es oft zusätzlich zu den Lebensmitteln substituieren muss. Ich weiß das beispielsweise von einer Nachbarin... sie achtet einerseits auf Vitamin D3 haltige Nahrung (sie hat sich bereits ein paarmal Knochen gebrochen und passt nun umso mehr auf) und anderseits nimmt sich darüber hinaus Tropfen namens D3 Solarvit K2 ein.