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ALTENFELDEN. Mit einem multireligiösen Friedensgebet reagierte die Kirche auf den Brandanschlag auf das Asylwerberhaus in Altenfelden. Die Besucher erlebten dabei, wie gut das Miteinander funktioniert.

Gemeinsames Singen verbindet.
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Es war ein starkes, hoffnungsvolles Zeichen für den Frieden, das die Veranstalter (Katholische Jugend Oberes Mühlviertel, Pfarre und kbw Altenfelden sowie die Betriebsseelsorge) gemeinsam mit den vielen Besuchern im Pfarrheim Altenfelden setzte. „Aufstehn, aufeinander zugeh´n, voneinander lernen, miteinander umzugehn“: Dieses Lied war das Motto des Friedensabends, bei dem Asylwerber und deren Betreuer aus vier Pfarren verdeutlichten, wie Integration gelingen kann. „Vom wöchentlichen Kulturaustausch-Stammtisch und dem Verkaufsstand beim Bauernmarkt, über das gute Miteinander von Schülern unterschiedlicher Herkunft bis hin zum gemeinsam neu belebten Pfarrhof, wo die Vielfalt deutlich spürbar ist, und dem gemeinsamen Garten der Vielfalt von unseren Freunden aus den verschiedensten Ländern und Einheimischen war alles mit dabei. Und alle sind sie dankbar und glücklich, dass sie so viel Wertvolles voneinander lernen dürfen“, resümierte KJ-Regionsleiterin Nicki Leitenmüller.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom „Pax-Nobis-Chor“, dem Friedenschorprojekt aus Rohrbach mit Sängern aus Österreich, Somalia, Afghanistan, Irak und Syrien. Das abschließende bestärkende Segensgebet und das Lied, welches alle Menschen verbindet, „We are the world“, machten das multireligiöse Friedensgebet zu einem hoffnungsvollen Ankerpunkt für viele Menschen.

Bischöfliche Worte

Bischof Manfred Scheuer schickte zu diesem Friedensgebet ein Grußwort, in dem er betonte, dass Hass und Zerstörung Gift für jede Gesellschaft sind. „Wir als Menschen guten Willens können und werden richtige Antworten darauf finden. Dialog und Begegnung auf Augenhöhe fördern den Frieden, bauen Gesellschaft auf, bewirken Integration. Integration ist der Versuch eines gelingenden Zusammenlebens unter Beibehaltung von Identität. Sowohl Migrantinnen und Migranten als auch die aufnehmende Gesellschaft behalten ihre Identität bei und dürfen bzw. sollen sie entwickeln.“ Die Überwindung der Gleichgültigkeit, das Lichten der Nebel sei bleibende Grundaufgabe von uns Christinnen und Christen, aber auch von allen, die an ein gelingendes und friedvolles Miteinander in unserer Gesellschaft glauben.


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