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BEZIRK. Ein Imagefilm soll den Topothekaren den Zugang zu den Schulen und damit zur jüngeren Generation erleichtern.

  1 / 2   Bezirksheimatverein-Obmann Franz Saxinger (l.) und Filmproduzent Wolfgang Höglinger haben den neuen Imagefilm präsentiert. Foto: Gahleitner

Beim Cafe Seinerzeit beim Wildparkwirt in Altenfelden hat der Sarleinsbacher Filmproduzent Wolfgang Höglinger sein Werk über die Topothek erstmals präsentiert. Der Imagefilm fasst in knapp vier Minuten das Ziel der Topotheken zusammen – nämlich, dass wertvolle Zeitdokumente, die oft am Dachboden oder in Kellern verstauben, digital archiviert werden und somit erhalten bleiben. Die Geschichte der Heimat wird für jeden jederzeit und gratis über den Computer zugänglich gemacht.

Durch das moderne Medium Internet erhofft sich der Bezirksheimatverein als Träger der Topothek Donau-Böhmerwald auch, mehr Heimatbewusstsein bei der jüngeren Generation zu schaffen. „Der Film soll zum einen Werbemittel für die Gemeinden sein, zum anderen auch Schulen auf die Topotheken aufmerksam machen“, informiert Bgm. Franz Saxinger, Bezirksobmann des Heimatvereins.

Wertvolle Ergänzung

Topothekar Ignaz Märzinger ergänzt: „Die Älteren sind schon zugänglich für die Geschichte, jetzt müssen wir auch die Jüngeren abholen.“ Als nächster Schritt wird mit den Schulverantwortlichen Kontakt aufgenommen und der Film als DVD an die Schulen gebracht. „Ziel wäre natürlich, dass mit den Topotheken der Geschichtsunterricht gestaltet und ergänzt wird“, sagt der Kollerschlager. Denn so könne man die Vergangenheit am besten verstehen: „Hinter fast jedem Bild gibt es eine Geschichte und wir als Topothekare sind bemüht, durch Zeitzeugen und historisches Material Zusammenhänge aufzuzeigen. Wenn man den Hintergrund kennt, sieht man vieles aus einem anderen Blickwinkel.“

26 Topotheken online

Aktuell sind 26 Topotheken in der Region Donau-Böhmerwald online, zwei weitere sind in Arbeit. Damit ist die Topothek Donau-Böhmerwald ein Vorzeigeprojekt, das über die Grenzen hinaus Beachtung findet. Besonderen Schwung hat die Initiative durch ein dreijähriges Leaderprojekt bekommen, das im September ausläuft und mit einem Heimatabend beschlossen wird.


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