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ALTMÜNSTER. Eine Grabkerze mit dem Friedenslicht löste in den Morgenstunden des Weihnachtstages einen Wohnhaus-Brand in Altmünster aus. Die Bewohner verdanken ihr Leben dem beherzten Einschreiten von Nachbarn und Einsatzkräften.

Feuerwehrkommandant Andreas Moser (r.) und Polizei-Kommandant Martin Loitlesberger retteten Matthias Schögl das Leben Foto: Hörmandinger

Eine 76-Jährige hatte um 12 Uhr die Kerze auf einem Holzgestelle auf die überdachte Terrasse vor dem Wohnzimmer gestellt und anschließend mit ihrem 79-jährigen Gatten und 24-jährigen Enkel aus Wien das Weihnachtsfest gefeiert.

Nachbarn mit Hupen und Läuten aus den Betten geholt

Am 25. Dezember, um 2.20 Uhr, bemerkten die 50-jährige Nachbarin und deren 60-jähriger Lebensgefährte auf dem Nachhauseweg Flammen und starke Rauchentwicklung beim Wohnhaus. Die Nachbarn fuhren zum Brandobjekt und weckten durch Hupen sowie Läuten die Bewohner. Die Feuerwehr löste Alarmstufe 1 aus. Die Feuerwehren Eben nach dem See, Altmünster, Neukirchen und Reindlmühl rückten mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 50 Mann aus.

Polizist und Feuerwehrmann bargen Pensionisten aus verrauchtem Wohnhaus

Während die Brandbekämpfung von außen erfolgte und ein Atemschutztrupp im Inneren ein Übergreifen der Flammen durch das geborstene Glas der Terrassentür verhinderte, stellte sich bei der Erstbefragung der Pensionistin und deren Enkel heraus, dass im Erdgeschoss noch der 79-jährige Pensionist im Schlafzimmer war. Der Einsatzkommandant der Feuerwehr und der Kommandant der Polizeiinspektion Altmünster weckten den Mann im Schlafzimmer und brachten ihn durch das bereits stark verrauchte Wohnhaus ins Freie. Alle drei Bewohner blieben unverletzt. Sie verdanken ihr Leben dem beherzten Einschreiten der Nachbarin und deren Lebensgefährten sowie dem raschen Handeln der Feuerwehr und Polizei. Die Kerze hatte das Holzgestell in Brand gesetzt. Dieser breitete sich auf die Balkonverkleidung und hölzerne Terrassenüberdachung aus.


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