
AMSTETTEN. Die Stephansharter Künstlerin stellt eine umfangreiche Auswahl ihrer Werke in der Rathausgalerie Amstetten aus. Die Bilder sind von einer Vielschichtigkeit geprägt. Während manche der Bilder mit klaren Linien strukturiert sind verschmelzen andere Bilder durch Weglassen der Konturen mit dem Umfeld. Bei der Vernissage setzte der Kunstexperte Wolfgang Tunner Dietls Werke in einen kunstgeschichtlichen Zusammenhang und wies darauf hin, dass das Ritzten die älteste Kunsttechnik der Menschheit sei. Den Bildern Dietls attestierte er hohe Qualität. Insbesonder jene mit Ritztechnik reizen ihn, den Linien mit den Fingern physisch nachzufahren. Auch Bürgermeisterin Ursula Puchebner und Vizebürgermeisterin Ulrike Königsberger-Ludwig zollten der Künstlerin großen Respekt. Dietl sei eine Künstlerin, die es gelernt habe, genau zu beobachten und das Beobachte exzellent zur Darstellung zu bringen. Die Ausstellung ist noch bis 30. April zu Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Bei der Vernissage war auch beste Musik zu hören. Das Duo Arc en Ciel spielte Wiener Lieder und französische Chansons. Gemeinsam mit Johannes Glaser am Piano gaben Dietls Töchter Anna und Pia ein Geburtstagständchen für deren Oma, was nicht nur diese sehr bewegte.


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