„Amstetten – damals und jetzt“
AMSTETTEN. In den Gängen des Rathauses Amstetten werden historische Fotos aus Am-stetten und aktuelle Fotos, die aus dem gleichen Blickpunkt aus geschossen wurden, einander gegenübergestellt.

AMSTETTEN. In den Gängen des Rathauses Amstetten werden historische Fotos aus Amstetten und aktuelle Fotos, die aus dem gleichen Blickpunkt aus geschossen wurden, einander gegenübergestellt.
Die Ausstellung „Amstetten im Bild – damals und jetzt“ in der Rathausgalerie wurde vom Stadtarchivar Thomas Buchner kuratiert. Zu sehen sind alte Fotos aus Amstetten aus der Zeit zwischen den 1830er bis zu den 1970er Jahren. Der Fotograf Gerhard Streisslberger schoss heuer Fotos aus dem selben Blickwinkel. Diese aktuellen Fotos werden den historischen gegenübergestellt, sodass die Betrachter die Veränderungen auf einen Blick sehen können.
Buchner legte bei der Auswahl der historischen Bilder den Fokus nicht auf das Zentrum oder touristisch verwertbare Stellen, sondern auf Straßenansichten und Gebäude in allen Stadtteilen.
Da bei der Eröffnung der Ausstellung ein Riesenandrang herrschte, war es lohnend, sich am Tag darauf – im Rahmen des Tages der offenen Tür – von Buchner durch die Ausstellung führen zu lassen. Zu jedem Bildpaar weiß Buchner interessante Details zu erzählen, die die Geschichte lebendig machen. So gab es im alten Bahnhof Amstetten einen Luxusbereich, der ausschließlich dem Kaiser Franz Joseph vorbehalten war.
Schnelle Änderung des Stadtbildes
Buchner erklärte auch, welche Häuser im Laufe der Zeit verloren gegangen waren, nicht im Krieg, sondern durch die Abrissbirne. Wie schnell sich das Stadtbild ändert, zeigt sich darin, dass von den neuen Fotos – obwohl 2018 aufgenommen – eines bereits nicht mehr aktuell ist: Es zeigt ein Haus, das mittlerweile abgerissen wurde. Die Ausstellung ist bis 9. November in der Rathausgalerie zu sehen.


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