Kunstinitative Amstetten Ausstellung: „mitanand“ in der KIAM-Galerie
AMSTETTEN. Die KIAM-Galerie stellt derzeit Werke von Künstlern der Kunst-Initiative-Amstetten und des Atelier mostART der Lebenshilfe Aschbach aus.

AMSTETTEN. Mit einem Brückenschlag, der Menschen verbindet, und mit zahlreichen Besuchern startete das Ausstellungsjahr 2019 in der KIAM Galerie. Künstler der Kunst-Initiative-Amstetten und dem Atelier mostART der Lebenshilfe Aschbach vereinten sich zu einer erfolgreichen Ausstellung. Diese steht unter dem Motto „Kunst kennt keine Grenzen, sie verbindet“. Trotz unterschiedlicher Zugänge und Voraussetzungen entspringt jedes Werk immer wieder innerer Empfindungen, die sich äußerlich aber unterschiedlich artikulieren. Und doch: kein Bild ist ohne Geschichte.
Überwältigt von der Ausstrahlung der Bilder zeigte sich auch die Präsidentin der Lebenshilfe NÖ, Friederike Pospischil. Sie wies in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit eines „mitnand“ hin.
Kulturstadträtin Lisa Asanger (SPÖ) bekräftigte den Blick auf das Wesentliche, nicht auf Defizite sondern auf Talente zu schauen. Angesichts der immer größer werdenden Kluft zwischen den Menschen unterschiedlicher Herkunft ist es wichtig, wieder mehr auf das Verbindende zu achten. Anders sein und denken war und ist immer ein Thema für Künstler, sucht doch jeder mit seinem Schaffen einen eigenständigen Weg, anders sein bereichert die Gesellschaft.
So unterschiedlich auch das Ergebnis sein mag: „Die echte Kunst ist stets dort, wo man sie nicht erwartet, wo niemand an sie denkt, noch ihren Namen kennt“ erklärte einst Jean Dubuffet.
Am Freitag, 1. März sind auch die Künstler vom Atelier mostART in der Galerie anwesend.


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