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AMSTETTEN. Nach zweijähriger coronabedingter Pause kann nun auch das Frühlingskonzert des Amstettner Symphonieorchesters wieder stattfinden.

Solistin des Konzertabends am 7. Mai ist Sigrid Narowetz. (Foto: Stiefkind Fotografie)
Solistin des Konzertabends am 7. Mai ist Sigrid Narowetz. (Foto: Stiefkind Fotografie)

Am 7. Mai stehen drei bedeutende Werke aus der Romantik am Programm, wobei sich der Bogen von der frühromantischen Rosamunde-Ouvertüre von Franz Schubert über die klangschöne 4. Sinfonie von Robert Schumann bis hin zum spätromantischen Cellokonzert von Edward Elgar spannt. Solistin dieses virtuosen Solokonzertes ist die aus Blindenmarkt stammende Sigrid Narowetz, am Dirigentenpult steht Thomas Schnabel.

Die Rosamunde-Ouvertüre

Glück im Unglück hatte die Rosamunde-Ouvertüre: Für die Musik zum „großen romantischen Schauspiel“ „Rosamunde“ hatte Schubert zunächst die Ouvertüre von „Alfons und Estrella“ vorgesehen. Nach der Uraufführung empfand er diese jedoch als zu „aufhauerisch“, so erklang in späteren Aufführungen die „Zauberharfe“-Ouvertüre, deren vom Dunkel ins Licht führender musikalischer Verlauf viel besser zu dem glücklich endenden Drama um die zypriotische Prinzessin Rosamunde passte. Die „Zauberharfe“ Ouvertüre, die gebräuchlich als „Rosamunde“ Ouvertüre angekündigt wird, zählt zu einem Standardwerk frühromantischer Konzertmusik.

Die 4. Sinfonie von Robert Schumann

Die 4. Sinfonie wurde von Robert Schumann von Juni bis September 1841 komponiert und zum Geburtstag seiner Frau Clara Schumann fertiggestellt, jedoch erst 1851 nach einer umfassenden Überarbeitung und Neuinstrumentation veröffentlicht. Chronologisch gesehen ist sie Schumanns 2. Sinfonie; die heute als 2. und 3. Sinfonie bekannten Werke entstanden später. Die Sinfonie sollte ursprünglich aus einem Satz bestehen und trug zunächst den Titel „Sinfonische Fantasie für großes Orchester“. Der Zusammenhang der Sätze wird auch durch zahlreiche Themenverknüpfungen in allen Sätzen unterstützt.

Das Cellokonzert von Edward Elgar

Das 1919 uraufgeführte Cellokonzert des englischen Komponisten Edward Elgar entstammt seiner letzten Schaffensphase. Edward Elgar war im Grunde seines Herzens eine traurige Seele. Den Ausdruck fand seine Traurigkeit vor allem in seinem letzten großen Orchesterwerk, dem Konzert für Violoncello und Orchester. Ein Werk voller Tragik und Abschiedsstimmung.

Samstag, 7. Mai, 19.30 Uhr
Johann Pölz-Halle Amstetten
VK: Tel. 07472/601-454

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