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AMSTETTEN. Der Verein VEMOG (Verein zur Erforschung der Mostviertler Geschichte) präsentierte den neuen Mosaiksteine-Band.

Bei der Präsentation des neuen Bands: Gemeinderätin Regina Öllinger (SPÖ), Stadtarchivar Thomas Buchner, Kulturstadträtin Elisabeth Asanger (SPÖ), Grafiker und Buchdesigner Matthias Koch (randlos), Historiker Heimo Cerny, Stadtarchivar a.D. Josef Plaimer, Historiker Harald Lehenbauer (v. l.) Foto: mott

AMSTETTEN. Der Verein VEMOG (Verein zur Erforschung der Mostviertler Geschichte) gab einen neuen Mosaiksteine-Band heraus.Mosaiksteine nennen sich die Sammelbände historischer Arbeiten rund um das Mostviertel. Der erste vom Verein VEMOG herausgegebene Band erschien in einer Auflage von 2.000 Stück und war in kürzester Zeit vergriffen. Nun wurde mit Mosaiksteine 2 ein weiterer Band aufgelegt. Dieser versammelt zwölf Beiträge von elf Autoren.

Wie schon im ersten Band besteht auch der zweite aus historischen Streiflichtern unterschiedlichster Aspekte der Geschichte des Mostviertels.

Enthalten ist zum Beispiel die Lebensgeschichte des Volksschuldirektors Elmar Tscholl, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre. Tscholl war maßgeblich an der Erforschung der römischen Urgeschichte von Wallsee beteiligt.

Der Historiker Heimo Cerny ist mit einem Beitrag über abgekommene Bauernhäuser in Atschreith bei Waidhofen vertreten und der Stadtarchivar a. D. Josef Plaimer mit einem Beitrag über das Schicksal russischer Kriegsgefangener, die in Österreich geblieben sind.

Stadtarchivar Thomas Buchner ruft die Geschichte des Schlosses Edla und die Enteignung der Familie Warton durch die Nazis in Erinnerung.

Das Buch ist absofort im Buchhandel erhältlich.


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