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AMSTETTEN. Primaria Doris Raschauer leitete 18 Jahren lang das Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Landesklinikum Amstetten. Mit 1. Juli trat sie ihren Ruhestand an.

Bei der Verabschiedung von Primairia Raschauer in den Ruhestand. Foto: Landesklinikum Amstetten
Bei der Verabschiedung von Primairia Raschauer in den Ruhestand. Foto: Landesklinikum Amstetten

AMSTETTEN. Primaria Raschauer eine gebürtige Wienerin stand immer fest einen Beruf ausüben zu wollen der mit Sport oder Medizin zu tun hat, deshalb studierte sie Medizin an der Universität Wien und im Anschluss absolvierte sie die Facharztausbildung für Physikalische Medizin und Rehabilitation im Wilhelminenspital in Wien.

Bereits von 1994 bis 2002 war Prim. Dr. Raschauer als Konsiliarärztin am Landesklinikum Amstetten, damals noch A.Ö. KH Amstetten, tätig. 2002 fiel der Entschluss ein Institut für Physikalische Medizin im Klinikum zu implementieren, wo sie dann die Leitung übernahm. Zu Beginn bestand das Team aus fünf Physiotherapeuten und medizinisch-technischen Fachkräften. Als der Bedarf an Frührehabilitation und Nachsorge von Patienten der unterschiedlichen Abteilungen stieg, wurden nicht nur die therapeutischen Leistungen erweitert, sondern auch das fachärztliche Personal wurde aufgestockt.

Derzeit besteht das Team des Physikalischen Institutes aus drei Fachärztinnen, 17 Physiotherapeuten und vier Ergotherapeuten, drei Logopäden, zwei Masseuren sowie drei medizinisch-technische Fachkräfte zusammen. Jährlich werden rund 3.400 stationäre sowie 12.300 ambulante Behandlungen im Institut durchgeführt.

Für die Institutsleiterin stand der Patient und dessen Wohlbefinden immer im Mittelpunkt und dass diese so rasch wie möglich, ihre Alltagsfunktionen durch Mobilisierung des Bewegungsapparates nach Erkrankungen und Unfällen wiedererlangen. „Die Tätigkeit als Fachärztin für physikalische Medizin hat mich immer fasziniert und ich bin überzeugt, dass in keinem anderen medizinischen Fachbereich der Mensch so in Bewegung gebracht wird wie in unserem,“ betont Prim. Dr. Raschauer.

Langeweile kommt bei Primaria Raschauer im Ruhestand sicher nicht auf. Sie hat auch schon jede Menge Pläne geschmiedet. „Die meisten werden mit viel Bewegung zu tun haben,“ so die Institutsleiterin.

Das Team des Physikalischen Institutes und die Kollegiale Führung bedankte sich bei Primaria Raschauer für ihre langjährige Arbeit, ihr Engagement, ihre fachliche Kompetenz und ihren Teamgeist.


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