AMSTETTEN. Die Forstheide sichert einen Grundwasserstrom mit hervorragender Trinkwasserqualität.

AMSTETTEN. Ein riesiger Trinkwasserspeicher zieht ständig mit einer Geschwindigkeit von fünf bis sechs Metern pro Tag in den Schottermassen unter der Forsteide durch.
Unterirdischer See
Die drei beieinanderliegenden nach Nordosten strömenden Gewässer Url, Ybbs und Zauch bilden einen gemeinsamen „unterirdischen See“, den sogenannten „Url-Ybbs-Zauch-Komplex“. Dieses fünftgrößte Süßwasserreservoir Niederösterreichs ist eine zusätzliche Besonderheit des Natura–2000-Gebietes „Niederösterreichische Alpenvorlandflüsse“ und hat eine hervorragende Trinkwasserqualität.
Trinkwasserqualität
Aus den Brunnen Neufurth, Allersdorf und Wasserring kann das geförderte Wasser ohne jede Aufbereitung – also völlig naturbelassen – in das Amstettner Trinkwassersystem eingespeist werden. Die Ortsteile Ulmerfeld, Hausmening, Neufurth, Mauer und Greinsfurth werden derzeit aus diesen drei Brunnen sowie dem Brunnen Doislau mit Trinkwasser versorgt.
Umweltschonende Trinkwasserdesinfektion
Im Brunnen Doislau wird zur Sicherheit das Trinkwasser mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Diese Art der Trinkwasserdesinfektion ist das derzeit umweltschonendste Verfahren. Somit ist das Amstettner Trinkwasser ein zur Gänze naturbelassenes Lebensmittel, ohne chemische Zusatzstoffe. Grundwasser und Quellwasser Das Amstettner Trinkwasser ist zu zirka 95 Prozent Grundwasser aus diesem Strom und zu zirka fünf Prozent Quellwasser.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden