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AMSTETTEN. Die Führungskräfte der Amstettner Feuerwehr erprobten neue Einsatz-Techniken. Im Zentrum standen moderne Löschtaktik sowie Löschverfahren mit Druckluftschaum. Im Praxisteil wurden Strahlrohrtypen beübt.

Erprobung neuer Einsatztechniken (Foto: Afkdo/Wolfgang Zarl)
Erprobung neuer Einsatztechniken (Foto: Afkdo/Wolfgang Zarl)

Von höchster Stelle (Vizepräsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes) wurden die Führungskräfte des Abschnittsfeuerwehrkommando Amstetten Stadt kürzlich geschult. Im theoretischen Vortrag wurden die Einsatzmaßnahmen vergangener Brandeinätze kritisch hinterfragt und moderne Löschtaktik gelehrt.

Modernstes Löschverfahren

Als zweiten Themenschwerpunkt lehrte Armin Blutsch das derzeit modernste Löschverfahren mit Druckluftschaum – DLS oder engl. CAFS (CompressedAirFoamSystem). Im Praxisteil wurden dann die verschiedenen Strahlrohrtypen beübt.

Geringes Gewicht der Schläuche

Vor- und Nachteile verschiedener Rohre in Bezug auf Löschwirkung und dynamischer Strahlrohrführung konnten aufgezeigt werden. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von dem geringen Gewicht der Schläuche, und damit von der wesentlich leichteren Handhabung des Strahlrohres bei der Verwendung von DLS. Zum Abschluss wurde ein brennenden Stapel Holzpaletten mit Druckluftschaum gelöscht. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Löschwirkung von Druckluftschaum allen anderen Löschverfahren überlegen ist.

DLS aus Sicht des Abschnittsfeuerwehrkommandos

„DLS wird bereits von einigen Feuerwehren im Abschnitt mit großem Erfolg eingesetzt. Im Zuge von Fahrzeugneubeschaffungen werden über die Jahre alle Feuerwehren Schritt für Schritt mit diesen neuen Löschverfahren ausgerüstet!“, heißt es von Abschnittsfeuerwehrkommandant Stefan Schaub. Die wesentlichen Vorteile dieses modernen Löschverfahrens seien der deutlich niedrigere Wasserbrauch bei gleichzeitig sehr kurzen Löschzeiten, wodurch sich die Belastung der Einsatzkräfte, Gefahr von Wasserschäden durch Löschwasser sowie die Schadstofffreisetzung in die Umwelt auf ein Minimum reduziere. „Insgesamt bedeutet das also eine wesentliche Erhöhung der Schlagkraft in unseren Wehren“, betont Schaub.


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