Priesterweihe empfangen
MELK/AMSTETTEN. Am Nachmittag des Christkönigssonntags wurde Pater Ludwig Wenzl von Weihbischof Anton Leichtfried zum Priester geweiht.

Ludwig Wenzl wurde 1985 in Waidhofen/Ybbs geboren. Seine Heimatpfarre ist Aschbach. Nach seiner Ausbildung zum Hotel- und Touristikkaufmann trat er 2010 ins Stift Melk ein und studierte Theologie und Geschichte in Salzburg. 2014 folgte die Profess, 2020 wurde P. Wenzl zum Diakon geweiht. Das Pastoraljahr absolvierte er von 2019 bis 2020 in der Pfarre St. Stephan in Amstetten. P. Ludwig Wenzl ist Leiter der Bereiche Kultur und Tourismus, der Pforte und des Archivs des Stiftes Melk. Am Stiftsgymnasium Melk unterrichtet er katholische Religion sowie Geschichte und Sozialkunde. Zudem ist er in der pastoralen Jugendarbeit engagiert und Mitglied der stiftsinternen Gremien Senioren- und Wirtschaftsrat.
Die Priesterweihe
Die Priesterweihe zählt in der katholischen Tradition zu den sieben Sakramenten (wie Taufe, Eucharistie, Firmung …), ihr voraus geht die Weihe zum Diakon. Sie wird durch einen Bischof gespendet und ermöglicht die Übernahme bestimmter Dienste und Aufgaben in der Kirche und für die Gläubigen - besonders die Feier der Eucharistie, die Abnahme der Beichte und die Krankensalbung.
Benediktiner
Die Mitgliedschaft bei den Benediktinern bedingt nicht die Priesterweihe, die priesterlichen Aufgaben sind primär diözesane Angelegenheiten. In den österreichischen Benediktinerklöstern gibt es jedoch eine lange Tradition, dass Mönche auch Priester sind, weil diese Klöster stark in die Pfarrseelsorge eingebunden sind.


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