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AMSTETTEN. Rund um den 6. Jänner sind/waren in Amstetten wieder viele Sternsinger-Gruppen unterwegs, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. Diesmal stehen die indigenen Völker im Regenwald im Mittelpunkt der Dreikönigs-Aktion.

Sternsinger aus der Pfarre Amstetten St. Stephan (Foto: mai)
Sternsinger aus der Pfarre Amstetten St. Stephan (Foto: mai)

Der Amazonas-Regenwald in Brasilien wird von den indigenen Völkern behütet. Nun aber brennt der Wald, werden riesige Flächen gerodet, um Soja oder Palmöl für den Export anzubauen oder Bodenschätze auszubeuten. Die skrupellose Zerstörung bedroht das Überleben der „Indios“ und beschleunigt die weltweite Klimakrise.

Recht auf Land verteidigen

Die Partnerorganisation der Dreikönigs-Aktion vor Ort hilft den indigenen Völkern, ihr Recht auf ihr Land zu verteidigen. Nur so können willkürliche Vertreibungen und die Zerstörung des Regenwaldes gestoppt werden.

Medizinische Betreuung

Corona hat auch die indigenen Dörfer erreicht. Kinder und schwangere Frauen sind von eingeschleppten Krankheiten besonders betroffen. Bei der medizinischen Betreuung wird auch traditionelle Heilkunst genutzt.

Aus eigener Kraft versorgen

Mit Feldbau, Früchtesammeln oder Jagen und Fischen versorgen sich die indigenen Völker selbst. Zusätzliches Einkommen wird etwa mit der Imkerei oder Korbflechten geschaffen.

Bildung für sichere Zukunft

Bildung ist wichtig, um die Rechte zu kennen und selbstbestimmt die Zukunft zu gestalten: Unterricht in der Muttersprache, Portugiesisch als Zweitsprache, Vermittlung traditionellen Wissens zum Leben im Regenwald.

Quelle: Dreikönigsaktion/sternsingen.at

Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar
IBAN: AT15 3258 5000 0120 0658
Infos: Tel. 02742/324-3359

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