Bezirksfeuerwehrleistungsbewerbe in Wolfsbach
WOLFSBACH. Viele Zuschauer machten sich bei den Leistungsbewerben auf der Sportanlage in Wolfsbach ein Bild von den Leistungen der Feuerwehren des Bezirks Amstetten. Nach dreijähriger coronabedingter Pause traten über 70 Gruppen an, um sich unter der Leitung von Bewerbsleiter Franz Weigl zu messen und um wieder das berühmte „Feuerwehr-Feeling“ zu erleben. Auch die Jugend zeigte ihr Können.

Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber freute sich über die Rückkehr so vieler Feuerwehren auf die „Bewerbsbühne“. Im Bezirk Amstetten habe es gute Tradition, dass etliche Feuerwehren für die Bewerbe „brennen und rennen“. Katzengruber und sein Stellvertreter Josef Fuchsberger dankten der Sportunion Wolfsbach für die Bereitstellung des Areals sowie der Gemeinde Wolfsbach für die Unterstützung. Bürgermeister Josef Unterberger zeigte sich stolz, dass Wolfsbach Austragungsort war und würdigte die Arbeit der Feuerwehren. Der Leiter des Verwaltungsdienstes im Bezirksfeuerwehrkommando und Kommandant der FF Wolfsbach, Florian Kammerhuber, war mit einem Großaufgebot seiner Feuerwehr an Vorbereitung und Durchführung beteiligt.
Firecup
Carina Schoder von der Bezirkshauptmannschaft Amstetten gratulierte zur Attraktivität des Parallelbewerbs – dem Firecup -, bei dem die besten Mannschaften der letzten Jahre ihr Können zeigten. Mehrere Bewerbsgruppen – auch bekannt als Neuner-Gruppen – trainieren das ganze Jahr über, teils zwei Mal in der Woche. Bezirksfeuerwehrkommandant Katzengruber wünschte den vielen Gruppen aus der Region, die am 2. Juli auch bei den Landesbewerben in St. Pölten antreten, alles Gute.
Finale des Bezirks-Cups am 30. Juli
Das Bezirksfeuerwehrkommando erinnert auch an den Amstettner Bezirks-Cup, bei dem über eine Saison hinweg mehrere Feuerwehrbewerbe im Bezirk zu einem Gesamtergebnis zusammengerechnet werden. Gewertet wird dabei in drei Disziplinen: Dem NewcomerCup, dem Oldie-but-Goldie-Cup und dem EliteCup. Das Finale des Bezirks-Cups findet am 30. Juli im Rahmen eines großen Festes bei der FF Krenstetten statt.
„Nur gemeinsam ist man stark“
Katzengruber fasst den Leistungsbewerb zusammen: „Beim Löschangriff heißt es genau arbeiten und die A-Saugschläuche in Windeseile zu kuppeln. Ist dies geschafft, wird angegriffen: Mehrere C-Löschleitungen werden ausgezogen - schön langsam nimmt die Angriffsleitung Gestalt an. An vorderster Front führen zwei Feuerwehrmitglieder das Strahlrohr. Erst wenn der Befehl „Wasser marsch“ ertönt, wird die Zeit gestoppt. Jeder Handgriff, jeder Schritt muss perfekt passen. Und da es sich um einen Teambewerb handelt, wird dem Zusammenspiel der einzelnen Mitglieder höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Denn: Nur gemeinsam ist man stark.“


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