Feuerwehr Weistrach bei Waldbrand in Frankreich im Einsatz
WEISTRACH. Als Stützpunktfeuerwehr für Waldbrandbekämpfung hat auch die Freiwillige Feuerwehr Weistrach an den Löscharbeiten bei den verheerenden Waldbränden in Frankreich teilgenommen.

„Mitglied Sebastian Pürmayr meldete sich für die ersten sieben Tage des Auslandseinsatzes. Während der Fahrzeugkonvoi per Achse die rund 1.700 Kilometer lange Anfahrt antrat, wurden die restlichen 46 Waldbrandspezialisten mit einer Chartermaschine vom Vienna Airport nach Bordeaux geflogen“, informiert Stützpunktkommandant Thomas Gunsch.
Brandherde immer wieder angefacht
Die Hauptaufgabe bestand darin, rund um die Gemeinde Hostens sogenannte Spotfeuer und Glutstockbrände aufzuspüren und abzulöschen. Durch den aufgekommenen Westwind wurden Brandherde immer wieder angefacht. Daher mussten einige Schneisen eingerichtet werden, um die Häuser schützen zu können.
Schweißtreibende und staubige Arbeit
Auch wenn es eine sehr schweißtreibende und staubige Arbeit bei meist über 30 Grad war, stellte die Bodenbearbeitung mit speziellem Schanzwerkzeug die effektivste Methode dar, so Sebastian Pürmayr. Aufgrund des Löscherfolges und dem unerwarteten Regen entschied die französische Einsatzleitung den Einsatz nach einer Woche für beendet.
„Solidarische Einstellung“
Für die erste Ablöse nach sieben Tagen waren bereits vier Mitglieder der FF Weistrach, darunter Norbert Pürmayr, Gregor Payrleitner, Matthias Theuerkauf, David Haider und ein Mitglied der FF Haindorf, Daniel Höfler, angemeldet. „Dies zeigt eindeutig die solidarische Einstellung und hohe Motivation der Waldbrandspezialisten, ihr professionelles Handeln nicht nur im Inland sondern auch im Ausland unter Beweis zu stellen“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber.


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